26. Februar 2018 / 17:23 Uhr

Rául: "Ich würde gerne nach Schalke zurückkommen"

Rául: "Ich würde gerne nach Schalke zurückkommen"

Manuel Becker
RedaktionsNetzwerk Deutschland
raul50
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Der Spanier wurde bei Real Madrid zur Legende, wird aber auch bei Schalke 04 verehrt. Am Rande des Laureus Sports Awards sprach der 40-Jährige über seine Karriere - und eine Rückkehr nach Gelsenkirchen.

Wenn man Raúl auf Schalke 04 anspricht, dann bekommt er noch immer leuchtende Augen. Die Fans seien immer noch in seinem Herzen, sagt spanische Fußballstar, der von 2010 bis 2012 66 Spiele für Königsblau machte, und fasst sich ans Herz.

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„Ich habe die Zeit dort sehr geliebt, als Spieler und mit meiner Familie“, erzählt der 40-Jährige am Montag am Rande des Laureus Sport Awards, der am Dienstag in Monte-Carlo vergeben wird. Nach seiner Zeit bei Real Madrid sei er froh gewesen, „diese Erfahrung auf Schalke gemacht zu haben. Allein das Halbfinale in der Champions League...“ Nach zwei Siegen gegen Inter Mailand stoppte damals Manchester United die Schalker und Raúl. Aber auch der Gewinn des DFB-Pokals, die Spiele in der Europa League hat Raúl noch in seinem Herzen. „Das war unglaublich. Grade die Unterstützung der Fans.“

"Gerne wieder ein Spiel anschauen"

Und dann kündigt er sogar an: „Ich würde gerne zurückkommen.“ Aber nicht als Spieler. Sondern zu Besuch. „In einem Monat. Dann würde ich mir auch gerne wieder ein Spiel anschauen - mit der ganzen Familie“, sagt der sympathische Spanier, der auf Schalke noch heute verehrt wird. Mit Familie meint er seine Frau Mamen Sanz, seine vier Söhne und seine Tochter.

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Wie sehr sein Herz noch an Schalke hängt merkt man, wenn er davon berichtet, dass er noch Bundesliga schaut. „Ich weiß, dass sie Zweiter sind, dass sie grade 2:0 gewonnen haben, und sie machen es diese Saison großartig. Sie erreichen sicher die Champions League.“

Rául traut Heynckes viel zu

In diesem Jahr traut er übrigens den Bayern mit Jupp Heynckes viel zu. „Mit ihm können Sie den Titel holen“, glaubt Raúl. So wie 2013. Allerdings sieht er auch die Premier-League-Klubs als „gefährlich“ an. „Sie sind sehr stark. Da wird der eine oder andere das Halbfinale erreichen können.“

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Doch zurück zu Schalker Erinnerungen und Beobachtungen: Und so schwärmt er noch von der Jugendarbeit in Gelsenkirchen. Natürlich hat er die Entwicklung von Leroy Sané verfolgt, weiß, dass er jetzt bei Manchester City den Durchbruch geschafft hat. Oder dass Leon Goretzka zu den Bayern geht. „Schalke hat in der Akademie talentierte Spieler und gute Coaches. Und wenn sie zur ersten Mannschaft gehen, können sie zeigen, welche Qualität sie haben.“