13. August 2019 / 18:04 Uhr

Raus aus den Containern: Die VfL-Fußballerinnen haben ein neues Zuhause

Raus aus den Containern: Die VfL-Fußballerinnen haben ein neues Zuhause

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Auch OB Mohrs schaute vorbei: Die VfLerinnen (M. Pia-Sophie Wolter, r. Zsanett Jakabfi) haben ein neues Zuhause.
Auch OB Mohrs schaute vorbei: Die VfLerinnen (M. Pia-Sophie Wolter, r. Zsanett Jakabfi) haben ein neues Zuhause.
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Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben ihr neues Zuhause auf dem Gelände am Elsterweg vorgestellt. Für Kabinen, Duschen und Co.  gibt es jetzt mehr als doppelt so viel Platz wie vorher.

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Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben ein neues Zuhause. Bereits zu Beginn der Sommer-Vorbereitung wurde der neue Trakt auf dem VfL-Gelände am Elsterweg bezogen, gestern wurde er offiziell vorgestellt. Von 2013 bis zum Ende der vergangenen Saison hatten sich die Funktionsräume in Containern hinter der Geschäftsstelle des VfL e.V. befunden. Das neue Domizil des Double-Siegers findet sich in Räumen des Leistungszentrums hinter dem D-Platz, dem Trainingsplatz der VfL-Frauen.

Neben Oberbürgermeister Klaus Mohrs waren mit Peter Haase (Präsident des VfL e.V.) und Wolfgang Hotze zwei weitere Aufsichtsratsmitglieder der VfL-GmbH bei dem Rundgang dabei. Geschäftsführer Tim Schumacher betonte, dass der Umzug der VfLerinnen eine "Win-win-Situation für alle Beteiligten" war: Der e.V. bekam für die Räume, in denen sich zuvor ein Reha-Zentrum befunden hatte, einen neuen Mieter, die VfL-Mannschaft bekam deutlich bessere Bedingungen. Aus bisher 282 wurde 595 Quadratmeter - genug Platz für Kabinen, Fitness- und Reha-Einrichtungen, Trainerbüro, Besprechungs- und Materialraum. VfL-Stürmerin Zsanett Jakabfi, seit zehn Jahren im Verein und damit eine der dienstältesten Spielerinnen, lobte: "Für mich war damals schon der Umzug in die Container ein Schritt nach vorn. Aber jetzt ist alles noch einmal besser, weil alles nah beieinander ist und die Wege kurz sind."

Ralf Kellermann in den neuen Räumen der VfLerinnen

Die Spinde nahmen die Spielerinnen aus dem Container in die neuen Räume mit. "Dafür", so Ralf Kellermann, sportlicher Leiter der VfLerinnen, "wurden die Wände so gesetzt, dass alles reinpasst." Die Idee für die Umzug war bei einer Klausurtagung des Trainerteams mit Kellermann im Harz entstanden - und dann schnell umgesetzt. "Wir haben", so Kellermann, "bei GmbH und e.V. offene Türen eingerannt."

Gestaltet sind die neuen Räume in optischer Anlehnung an das Center der VfL-Männer in den Allerwiesen, die Kosten betrugen rund 300.000 Euro. "Wir fühlen uns hier sehr wohl", so Trainer Stephan Lerch, "die Wege sind kurz und wir als Trainerteam sind nah an der Mannschaft dran."

Meister! Der Jubel der VfL-Frauen in Bildern

Lena Goeßling und Zsanett Jakabfi Zur Galerie
Lena Goeßling und Zsanett Jakabfi ©
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Am Sonntag startet die neue Saison der Frauenfußball-Bundesliga, der VfL Wolfsburg erwartet den SC Sand um 14 Uhr im AOK-Stadion. Trainer Lerch wird dann die Qual der Wahl haben, denn fast alle Spielerinnen sind fit. Als einzige Feldspielerin wird Neuzugang Fridolina Rolfö ausfallen, die Schwedin hatte sich bei der WM am Knöchel verletzt und trainiert derzeit noch individuell. Läuft alles gut, soll die Außenstürmerin vor der Länderspielpause Ende des Monats ins Mannschaftstraining einsteigen und könnte im September ihr VfL-Debüt geben. Aktuell ebenfalls auf der Verletztenliste steht Ersatztorfrau Jana Burmeister, deren Fußverletzung wieder aufgebrochen ist und die deshalb weiterhin pausieren muss.

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