25. November 2021 / 09:00 Uhr

RB ging auf Brügge los "wie ein Stier auf einen Torero": So kommentiert die Presse das Leipziger 5:0

RB ging auf Brügge los "wie ein Stier auf einen Torero": So kommentiert die Presse das Leipziger 5:0

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Josko Gvardiol und Leipzigs Emil Forsberg jubeln nach dem Spiel.
Josko Gvardiol und Leipzigs Emil Forsberg jubeln nach dem Spiel. © dpa / Montage
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Nach turbulenten Tagen mit Corona-Fällen beim Trainer und Kapitän  sowie zahlreichen weiteren Ausfällen lieferte RB Leipzig in Brügge eine außerordentliche Leistung ab. Aushilfstrainer Achim Beierlorzer kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Auch die in- und ausländische Presse hat viel Lob für den Bundesligisten übrig.

Brügge. Aushilfs-Cheftrainer Achim Beierlorzer herzte und umarmte jeden Spieler aus dem letzten Aufgebot von RB Leipzig nach dem höchsten Sieg in der Champions League. Die vom Corona-Chaos und Verletztenmisere geplagten Sachsen demontierten am Mittwochabend den FC Brügge mit 5:0 (4:0) und wahrten damit auch ohne ihren mit Corona infizierten Trainer Jesse Marsch die Chance auf das europäische Überwintern.

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Der deutsche Vizemeister entschied durch den grandiosen Sieg beim völlig überforderten belgischen Meister das direkte Duell um Platz 3 in der Gruppe A für sich. Sind Leipzig und Brügge mit vier Zählern auch nach dem letzten Spieltag in zwei Wochen punktgleich, darf RB in der Europa League weiterspielen.

DURCHKLICKEN: So kommentiert die in- und ausländische Presse

De Standaard (Belgien): Unerkennbarer Club Brügge wird von RB umgehauen. Der rote Bulle im Leipzig-Logo? Das bezieht sich nicht nur auf den Energy-Drink-Giganten, dem der Club gehört. Wie ein Stier auf einen Torero ging RBL auf Balljagd. Brügge schien nach der Pause den Schaden zu begrenzen, doch der Ehrenretter war nicht dabei. Außerdem endete dieser dramatische Abend mit dem Vorschlaghammer durch Nkunku – 0:5. So schön die Champions-League-Saison begann, so schmerzhaft endete das Abenteuer. Zur Galerie
De Standaard (Belgien): "Unerkennbarer Club Brügge wird von RB umgehauen. Der rote Bulle im Leipzig-Logo? Das bezieht sich nicht nur auf den Energy-Drink-Giganten, dem der Club gehört. Wie ein Stier auf einen Torero ging RBL auf Balljagd. Brügge schien nach der Pause den Schaden zu begrenzen, doch der Ehrenretter war nicht dabei. Außerdem endete dieser dramatische Abend mit dem Vorschlaghammer durch Nkunku – 0:5. So schön die Champions-League-Saison begann, so schmerzhaft endete das Abenteuer." ©

Christopher Nkunku (12. Minute) sorgte mit seinem sechsten Königsklassen-Tor der Saison für die frühe und ebenso verdiente Führung. Emil Forsberg (17.) erhöhte per Foulelfmeter, das Kopfballtor von André Silva (26.) war im Prinzip die Vorentscheidung. Erneut war es Forsberg (45.+1), der kurz vor der Pause den nächsten Glanzpunkt setzte. Den Schlussakt lieferte Nkunku in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer.