08. Juni 2019 / 16:02 Uhr

RB Leipzigs B-Junioren unterliegen im Sachsenpokal dem Chemnitzer FC mit 1:2

RB Leipzigs B-Junioren unterliegen im Sachsenpokal dem Chemnitzer FC mit 1:2

Knut Berger
Leipziger Volkszeitung
Die B-Junioren von RB Leipzig mussten sich dem CFC geschlagen geben.
Hier müht sich RB- Spieler Joscha Wosz (rechts) umsonst, dem Chemnitzer Roman Eppendorfer den Ball abzujagen. © kbe
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Nach der anfänglichen Führung der U17 von RB Leipzig, kommen die Chemnitzer B-Junioren besser ins Spiel und gleichen noch vor der Halbzeitpause aus. In der zweiten Halbzeit setzen sie mit dem 2:1 nach.

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Marienberg. Die Reise ins schöne Erzgebirge hatten sich die B-Junioren von RB Leipzig sicherlich anders vorgestellt. Denn statt mit dem Sachsenpokal an Bord rollte der Teambus nach der Partie eher mit Frust beladen wieder an der RB- Basis am Cottaweg ein. Zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Marco Kurth das Endspiel um den Sachsenpokal in Marienberg vor knapp 400 Zuschauern, darunter auch zahlreiche RB-Fans, gegen den Bundesligakonkurrenten Chemnitzer FC 1:2 (1:1) verloren. Coach Kurth analysierte des Geschehen nach dem Abpfiff treffend und direkt. "Wir haben 15 Minuten sehr ordentlich gespielt, danach war es nicht mehr ausreichend", sagte der Leipziger Coach zunächst, um danach noch deutlicher zu werden. "Wir waren heute einfach nicht gut genug"

Dabei erwischten die Leipziger einen optimalen Start und gingen durch Alessandro Schulz in der 6. Minute in Führung, der den Ball per Kopf über die Linie drückte. Danach setzte RB zwar weiter Akzente, doch die Chemnitzer kamen zunehmend besser ins Spiel. Glück hatte das Team von Trainer Marco Kurth nach einer reichlichen Viertelstunde, als Chemnitz nur den Pfosten traf. Nach einer halben Stunde war es dann passiert. Der CFC glich durch Franz Josef Pawletta aus. Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging es in den beiden Strafräumen ruhig zu, doch nach einer reichlichen Stunde hatte Mehmet Ibrahimi das 2:1 für RB auf dem Fuß, doch er scheiterte am glänzend reagierenden Chemnitzer Schlussmann David Wunsch. Der Treffer fiel dann auf der anderen Seite. In der 66. Minute war es erneut Pawletta, der Chemnitz in Front brachte. Den Leipziger Bemühungen fehlte es im Lautengrundstadion Marienberg in der Nähe der deutsch- tschechischen Grenze an der letzten Zielstrebigkeit und der erforderlichen Präzision. Auch eine letzte klare Chance kurz vor dem Abpfiff blieb ungenutzt.

"Ich hatte mir gewünscht, dass wir unser Spiel durchziehen und uns für zwei Jahre Arbeit belohnen. Wir wollten mit hohem Tempo spielen, Konter verhindern,keine leichte Fehler machen und so dem Gegner die Energie nehmen. Das haben wir nicht hinbekommen", wertete der Leipziger Coach, der hoffte, dass seine Spieler eine wichtige Erkenntnis aus der Pleite ziehen. "Egal wann und gegen wen. Du musst immer einhundert Prozent auf den Rasen bringen, um zu gewinnen. Und das haben wir gegen Chemnitz nicht geschafft", fasste Marco Kurth zusammen.

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