11. März 2019 / 08:34 Uhr

RB-Leipzig-Fanclub "De Middlsaxn" sammelt 500 Euro für kranke Josefine

RB-Leipzig-Fanclub "De Middlsaxn" sammelt 500 Euro für kranke Josefine

Sebastian Fink
500 Euro übergaben die RB-Fans aus Hartha um Thorsten Hamann (o.l.) an Janine und Ingolf Stuber für Tochter Josefine (o. Mitte).
500 Euro übergaben die RB-Fans aus Hartha um Thorsten Hamann (o.l.) an Janine und Ingolf Stuber für Tochter Josefine (o. Mitte). © Sebastian Fink
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Toller Tag für den RB-Fanclub "De Middlsaxn" aus Hartha: Erst übergaben sie einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro für die an einer Hirnhautentzündung erkrankte Josefine aus Roßwein. Dann fuhren sie zum Bundesligaspiel nach Leipzig.

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Hartha. Was für ein Tag für die Mitglieder des Offiziellen Fanclubs (OFC) von RB Leipzig „De Middlsaxn“: Am Sonnabend übergaben Vereinschef Thorsten Hamann und rund 40 weitere Fans am Harthaer Vereinsheim zuerst einen Spendenscheckin Höhe von 500 Euro an Janine und Ingolf Stuber zur weiteren Behandlung ihrer an einer Hirnhautentzündung erkrankten Tochter Josefine. Und anschließend fuhren sie zum Heimspiel der Roten Bullen nach Leipzig gegen Augsburg. Einen Sieg sahen sie leider nicht. Die Partie endete torlos 0:0.

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Verein will sich sozial engagieren

„Es ist ein Ziel unseres Vereins, uns sozial zu engagieren“, sagte Hamann. Dieses Ziel haben die inzwischen rund 110 Mitglieder des Vereins offenbar schnell verinnerlicht. Nach dem Start der großen Spendenaktion „Ein Licht im Advent“ der DAZ, bei der für Josefine fast 10.000 Euro zusammenkamen, begannen schon Ende November des letzten Jahres auch "De Middlsaxn" Geld zu sammeln.

„Wir haben das auf der Weihnachtsfeier am 30. November unseren Mitgliedern vorgestellt und sie waren sofort begeistert. Am selben Abend haben wir mit der Spendensammlung begonnen“, erzählt Hamann. Auch Einnahmen aus dem Stand auf dem Harthaer Weihnachtsmarkt flossen in die Spendenkasse, die Ende Januar bereits mit rund 400 Euro gefüllt war. „Wir haben dann im Vorstand entschieden, das aus der Clubkasse auf 500 Euro aufzufüllen“, erklärte Hamann.

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Zur Übergabe des Geldes hatte der OFC Familie Stuber in die Vereinsräume nach Hartha eingeladen und wollte sie sogar anschließend mit zum Spiel nach Leipzig nehmen. „Das wäre aber zu viel, zu laut und zu viele Menschen. Außerdem ist Josefine seit zehn Tagen erkältet“, erklärte Mama Janine Stuber, die mit Ehemann Ingolf und Josefines Schwester Isabell nach Hartha gekommen war.

Donan-Therapie in Dänemark

Die Übergabe mit den gut 40 Fans vor Ort wollte sich die Familie aber nicht nehmen lassen. Zum Dank gab es von Papa Ingolf Stuber zwei Kästen Gerstensaft, jede Menge Schokolade und ein Familienfoto der Stubers für den Fanclub.

Die durch die Spenden ermöglichte jüngste Behandlung von Josefine in Dänemark im Januar zeigt übrigens Wirkung: „Es sind viele kleine Fortschritte. Wir merken, wie sie die Bewegungsübungen aktiv mitmacht“, freute sich Janine Stuber. Anfang August geht es zur nächsten Sitzung der Donan-Therapie in den Norden.

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