10. Juli 2019 / 21:58 Uhr

RB Leipzig: Emil Forsbergs Ausstiegsklausel liegt bei 40 Mio Euro

RB Leipzig: Emil Forsbergs Ausstiegsklausel liegt bei 40 Mio Euro

Guido Schäfer
Leipziger Volkszeitung
Emil Forsberg: Der Schwede ist bemüht, aber frühjahrsmüde, kommt nicht zur Geltung. Note 4. (@ dpa)
Emil Forsberg kann eine Ausstiegsklausel nutzen.
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Der schwedische Mittelfeldmann kann den Champions-League-Club in dieser Transferperiode verlassen – sollte ein anderer Verein 35 Millionen plus Spesen auf den Tresen legen.

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Leipzig. Ja, die gestrige Sportbuzzer-Kunde mit der Ausstiegsklausel im RB-Vertrag von Emil Forsberg hat für Wellengang gesorgt. Ja, der Schwede, der seit Januar 2015 ein Roter Bulle, schwerst geschätzt und beliebt ist, kann den Champions-League-Club in dieser Transferperiode verlassen – sollte ein anderer Verein 35 Millionen plus X Euro auf den Tisch legen.

Die Summe liegt übrigens ziemlich nah an der 40-Millionen-Euro-Grenze. Klausel hin, Klausel her: Wenn heute oder morgen Club XY vorstellig wird und 35 bis 40 Mios für den bald 28-jährigen Supertechniker hinlegt, würde RB wohl auch ohne vertragliches Ausstiegsszenario mit sich reden lassen.

Prädikat wertvoll: Beim Dienstantritt und den dazugehörigen Fitness-Tests machte Emil Forsberg eine glänzende Figur. Gut im Futter war der Gute früher mal. Wenn das elfmonatige Töchterchen Florence jetzt auf dem Bauch des Papas Mittagsschlaf hält, ruht das Baby auf einem Waschbrettbauch.

DURCHKLICKEN: Emil Forsberg bei RB Leipzig

2015 Januar: Forsberg trainiert für RB (@GEPA Pictures) Zur Galerie
2015 Januar: Forsberg trainiert für RB (@GEPA Pictures) ©
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Anderes Thema, ähnlicher Body. Die hochbegabten Jean-Kevin Augustin, 22, und Nordi Mukiele, 21, sind bekanntlich dicke Tinte, sitzen in der Kabine nebeneinander, fahren zusammen in den Urlaub, können nicht voneinander lassen. Beide hatten in der Vergangenheit auch den einen oder anderen disziplinarischen Aussetzer. Defensiv-Allrounder Mukiele lernte nach derben Einläufen aus der Hausapotheke des Ralf Rangnick schneller als sein Freund Augustin, war fitter und entschlossener – und spielte infolgedessen viel öfter.

Ein entschlossenes Duo

Aktuell eint beide eine formidable Fitness und Entschlossenheit. Sixpack? Nein, Eightpack! Einstellung beim Üben? Grandios! Laissez faire und komme-ich-heute-nicht, komme-ich-morgen? War einmal. Jetzt ist das Duo von Vogtscher und Schwarzenbeckscher Grimmigkeit und Disziplin durchdrungen.

Dass der neue Augustin wenig mit dem alten zu schaffen hat, könnte wesentlich mit einem Berater-Wechsel und dem dazugehörigen Sinneswandel zu tun haben. Der Stürmer arbeitet seit Saisonbeginn nicht mehr mit Hakim Hamouche, sondern mit Meissa N‘Diaye zusammen. Der wiederum berät auch Monsieur Mukiele.

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Man kann sich die Ansagen des Meissa N‘Diyae lebhaft und in etwa so vorstellen: „Jean-Kevin, Du hast alles, was ein Weltklasse-Stürmer braucht“ – „Tempo, Technik, Körper“ – „Und wie oft hast Du in der Rückrunde gespielt?“ – „Waren daran Rangnick, Poulsen oder Werner schuld?“ – „Nein, Du allein“ – „Ja, ich weiß, es ist nicht einfach, wenn man mit Anfang 20 so viel Kohle verdient“ – „Aber wenn Du so weitermachst, werden die Scheine kleiner und dein Hals dicker und länger“ – „Reiß dich am Riemen, bereite dich anständig auf die Vorbereitung vor, deine Karriere steht am Scheidepunkt, Jean-Kevin!“ Stand heute: Augustin ist vom Saulus zum Paulus konvertiert.

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