20. Februar 2020 / 12:48 Uhr

RB Leipzig hält die Null: Schlussmann Peter Gulacsi ist beim 1:0 gegen Tottenham ein großer Rückhalt

RB Leipzig hält die Null: Schlussmann Peter Gulacsi ist beim 1:0 gegen Tottenham ein großer Rückhalt

Thomas Fritz
Leipziger Volkszeitung
DORTMUND, GERMANY - DECEMBER 17: Péter Gulácsi of Leipzig during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and RB Leipzig at Signal Iduna Park on December 17, 2019 in Dortmund, Germany. (Photo by Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images)
Peter Gulacsi hielt im 28. Saisoneinsatz zum achten Mal die Null. Mit der Leistung seiner Nummer eins war auch RB-Coach Julian Nagelsmann mehr als zufrieden: „Pete hatte zwei, drei sehr gute Paraden." © Getty Images
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RB Leipzig Keeper Peter Gulacsi hat nach der Partie gegen Tottenham Hotspur jede Menge Lob geerntet. Der 1,90-Meter-Mann trug mit einigen starken Paraden entscheidend zum Triumph im ersten K.o.-Spiel der Vereinsgeschichte in der Champions League bei.

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Nach dem Schlusspfiff und dem verdienten 1:0-Sieg gegen Tottenham Hotspur im Achtelfinalhinspiel der Champions League verteilte RB Leipzigs Schlussmann Peter Gulacsi viel Lob an seine Teamkollegen. Vor allem den zehn Jahre jüngeren Ethan Ampadu, dem als Ersatz-Abwehrchef sein bestes Spiel im Trikot der Rasenballer gelang, bedachte der Ungar (29) fast väterlich mit vielen warmen Worten. Jede Menge Lob hatte sich aber auch Gulacsi selbst verdient.

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Der SPORTBUZZER hat alle Spieler von RB Leipzig mit Noten bewertet. Hier der Überblick. ©

Freistoß an den Pfosten gelenkt

Der 1,90-Meter-Mann trug mit einigen starken Paraden entscheidend zum Triumph im ersten K.o.-Spiel der Vereinsgeschichte in der Königsklasse bei. Und er hielt im 28. Saisoneinsatz zum achten Mal die Null. Nach dem torlosen Remis bei Bayern München und dem 3:0 gegen Werder Bremen am vergangenen Samstag baute der Stürmerschreck seine Serie nun auf drei Partien aus.

Zwei Szenen stachen am Mittwochabend im Norden Londons hervor: In der Anfangsphase wehrte er einen platzierten Schlenzer von Steven Bergwijn ins rechte Toreck zur Seite ab (7.). In der zweiten Halbzeit lenkte der Ex-Salzburger einen Freistoß von Giovani Lo Celso mit den Fingerspitzen an den Pfosten (73.).

„Ich glaube der Ball von Bergwjin war schwieriger, weil ich ihn nicht gesehen habe und schnell reagieren musste", sagte Gulacsi. „Bei dem Freistoß erwartet man es natürlich von sich selbst, weil es die Torwartecke ist. Der Ball war aber trotzdem gut." Sogar für die Gegner hatte der ungarische Nationalspieler, der stets viel positive Energie verströmt, einen anerkennenden Spruch auf Lager.

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Lob von höchster Stelle

Mit der Leistung seiner Nummer eins war auch Coach Julian Nagelsmann mehr als zufrieden. „Pete hatte zwei, drei sehr gute Paraden", sagte der 32-Jährige. Und die machten am Ende den Unterschied.

Durch das einzige Tor des Abends, das Timo Werner in 58. Minute mit einem Elfmeter nach Foul an Konrad Laimer erzielte, hat RB nun eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am 10. März in Leipzig. Eines ist knapp drei Wochen vor dem Match schon sicher: Wenn Peter Gulacsi wieder die Null hält, zieht RBL auf jeden Fall ins Viertelfinale der Königsklasse ein.

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