16. September 2021 / 09:08 Uhr

"In der Abwehr ging alles schief": So kommentiert die Presse das 3:6 von RB Leipzig

"In der Abwehr ging alles schief": So kommentiert die Presse das 3:6 von RB Leipzig

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
MANCHESTER, ENGLAND - SEPTEMBER 15: Amadou Haidara of RB Leipzig applauds fans after the UEFA Champions League group A match between Manchester City and RB Leipzig at Etihad Stadium on September 15, 2021 in Manchester, England. (Photo by Clive Brunskill/Getty Images)
Amadou Haidara blickt nach dem Abpfiff enttäuscht. © Getty Images /Screenshots / Montage
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Drei Tore von Christopher Nkunku reichen für RB Leipzig nicht, im Gegenteil. 3:6 (1:3) heißt es nach 90 Minuten bei Manchester City, auch weil sich die Sachsen quasi selbst besiegen. Wir haben Stimmen der in- und ausländischen Presse zur Champions-League-Partie zusammengetragen.

Leipzig. Nach der bitteren Lektion bei Pep Guardiolas Starensemble verließen die Leipziger das Etihad-Stadion frustriert. „Das fühlt sich extrem scheiße an“, sagte Lukas Klostermann nach dem spektakulären 3:6 (1:3) beim englischen Fußballmeister am Mittwoch. „Am Ende des Tages haben wir viel zu viele kassiert, auch immer in den ärgerlichsten Momenten. Nach zuvor drei Niederlagen aus vier Bundesliga-Spielen ist der Fehlstart für RB nach der Champions-League-Klatsche perfekt.

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Drei RB-Tore von Christopher Nkunku (42./51./73.) waren letztlich wertlos, weil die starken Cityzens den Bundesligisten trotz angezogener Handbremse teilweise vorführten. „Das darf nicht passieren“, sagte RB-Coach Jesse Marsch, der zu viele individuelle Fehler seiner Mannschaft beklagte.

DURCHKLICKEN: So kommentiert die Presse das 3:6

Daily Mail (England): RB Leipzig war trotz eines halben Dutzend Gegentreffer nie wirklich aus dem Spiel. […] Aber das war nicht das Leipzig, an das wir uns gewöhnt haben, nicht der Halbfinalist von 2020. Zur Galerie
Daily Mail (England): "RB Leipzig war trotz eines halben Dutzend Gegentreffer nie wirklich aus dem Spiel. […] Aber das war nicht das Leipzig, an das wir uns gewöhnt haben, nicht der Halbfinalist von 2020." ©

Nathan Aké (16.), ein Eigentor von Nordi Mukiele (28.), Riyad Mahrez (45.+2) per Handelfmeter, Jack Grealish (56.) João Cancelo (75.) und Gabriel Jesus (85.) deklassierten die Gäste. Die Cityzens liefen trotz der drei Gegentore nie Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben.