30. November 2021 / 16:06 Uhr

RB Leipzig immer mehr in der Corona-Falle: Auch Co-Trainer Beierlorzer positiv getestet

RB Leipzig immer mehr in der Corona-Falle: Auch Co-Trainer Beierlorzer positiv getestet

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
Achim Beierlorzer muss vorerst zu Hause bleiben.
Achim Beierlorzer muss vorerst zu Hause bleiben. © Picture Point
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RB Leipzig gehen langsam aber sicher die Trainer aus. Nach Chef-Coach Jesse Marsch wurde inzwischen auch sein Vertreter Achim Beierlorzer positiv auf das Coronavirus getestet. Die Vorbereitung auf die Partie beim 1. FC Union Berlin ruht. Noch ist die Austragung des Spiels nicht gefährdet.

Leipzig. Es werden immer mehr. Nachdem am Dienstagmittag zunächst ein weiterer positiver Corona-Fall in den Reihen von RB Leipzig publik geworden war, teilte der Verein wenige Stunden später über seine Kanäle mit: Tatsächlich fiel der Antigen-Schnelltest statt bei einer bei gleich vier Personen positiv aus. Zwar befindet sich laut Club-Angaben unter diesen Vier kein weiterer Profi. Allerdings soll laut BILD mit Achim Beierlorzer der Mann betroffen sein, der den seit einer Woche ebenfalls in Corona-Quarantäne befindlichen Chefcoach Jesse Marsch aktuell vertritt. Nach LVZ-Informationen ist das korrekt.

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Damit hat der zweite Co-Trainer im Team, Marco Kurth, im Moment die Fäden in der Hand. Auf dem Platz mit der Mannschaft arbeiten kann er aber nicht. Denn RB setzte die eigentlich für Dienstag geplante Einheit zunächst ab, bat die Lizenzspieler sowie den Stab statt dessen zu einem erneuten PCR-Test. Dessen Ergebnisse werden am Mittwoch erwartet. Bis es soweit ist, ruht der Ball am Cottaweg, ist die Vorbereitung auf das am Freitag anstehende Bundesliga-Gastspiel beim 1. FC Union Berlin (20.30 Uhr) unterbrochen. Das ist laut Club aktuell nicht gefährdet. Ob das so bleibt, ist allerdings unklar. Je nachdem, wie die Ergebnisse ausfallen, wird das örtliche Gesundheitsamt die Lage neu bewerten. Die Behörde hätte die Möglichkeit, auch das komplette Team in Quarantäne zu schicken.

Die Leipziger, die lange Zeit fast komplett von der Pandemie verschont wurden, kämpfen aktuell gegen eine Serie von positiven Corona-Fällen. Zunächst waren Marsch und Kapitän Peter Gulacsi positiv getestet worden, nach dem Champions-League-Spiel in Brügge außerdem Yussuf Poulsen, Hugo Novoa, Mohamed Simakan und Willi Orban sowie Torwart-Trainer Frederik Gößling. Hinzu kommen positive Fälle im Betreuerstab.

RB hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass alle Lizenzspieler sowie das komplette Trainer- und Funktionsteams den 2G-Status aufweisen, also geimpft oder genesen sind. Dieser Umstand ermöglichte es dem Team, in Übereinstimmung mit den in Leipzig geltenden Quarantäne-Vorschriften, weiter zu trainieren und zu spielen.