21. November 2020 / 20:31 Uhr

RB Leipzig in der Einzelkritik: Die Noten zum 1:1 bei Eintracht Frankfurt

RB Leipzig in der Einzelkritik: Die Noten zum 1:1 bei Eintracht Frankfurt

Guido Schäfer
Leipziger Volkszeitung
Dani Olmo bei der Ballannahme, hinten lauert Filip Kostic.
Dani Olmo bei der Ballannahme, hinten lauert Filip Kostic. © Getty Images
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In einer kampfbetonten und intensiven Partie mit wenigen spielerischen Höhepunkten musste sich RB Leipzig bei Eintracht Frankfurt mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Guido Schäfer hat die Leistung der RB-Elf unter die Lupe genommen und Noten verteilt.

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Frankfurt. Es bleibt dabei: RB Leipzig kann in Frankfurt nicht gewinnen. Im sechsten Pflichtspielauftritt bei der Eintracht wurde es am Samstagabend erneut nichts mit drei Punkten. Ein 1:1 (0:1) stand schlussendlich zu Buche. Es war das dritte Unentschieden der Messestädter bei der SGE. Yussuf Poulsen glich die Führung der Hausherren aus.

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Die Vorzeichen vor dem Anpfiff waren eigentlich bestens. Da Bayern München sich am Nachmittag gegen Bremen nur zu einem 1:1 mühte, würde den Sachsen ein Sieg bei der SGE zum Sprung auf Platz zwei reichen. Die erste Halbzeit war dann aber ein Beleg für fehlende Leipziger Durchschlagskraft. RB war feldüberlegen, diszipliniert, spielte mehr Pässe, hatte mehr Abschlussgelegenheiten, erspielte sich aber nichts Zwingendes. Auch die Gastgeber agierten alles andere als stark, machten aber eine entscheidende Sache besser: Die Hütter-Elf brachte den Ball im Tor unter. Aymen Barkok schockte die Roten Bullen kurz vor der Pause. Für die Eintracht war es die erste Heimführung der Saison, für RB ein herber Dämpfer.

DURCHKLICKEN: Die RB-Elf in der Einzelkritik

(1) Peter Gulacsi: Chancenlos beim 0:1, davor und danach kaum gefordert. Note: 3 Zur Galerie
(1) Peter Gulacsi: Chancenlos beim 0:1, davor und danach kaum gefordert. Note: 3 ©

Die Nagelsmannsche Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Zur Pause kamen Willi Orban (wie angekündigt für Dayot Upamecano), Emil Forsberg (für Dani Olmo) und Yussuf Poulsen (für Alexander Sörloth). Das wirkte zwar nicht gleich - RB tat sich weiter schwer gegen tief stehende Frankfurter - aber in der 57. Minute bedankte sich Poulsen mit dem 1:1 für seine Einwechslung. Dennoch: An der allgemeinen Gemengelage veränderte sich wenig. Leipzig machte das Spiel, ließ Zwingendes aber vermissen. Die Eintracht setzte vermehrt Nadelstiche, konterte, ließ Gefährlichkeit aufblitzen, traf aber nicht mehr. Poulsen hatte kurz vor Schluss den Siegtreffer auf dem Fuß, brachte den Ball aber nicht an Keeper Kevin Trapp vorbei im Kasten unter.