07. Dezember 2021 / 20:44 Uhr

RB Leipzig in der Einzelkritik: Die Noten zum 2:1-Sieg gegen ManCity

RB Leipzig in der Einzelkritik: Die Noten zum 2:1-Sieg gegen ManCity

Guido Schäfer
Leipziger Volkszeitung
Ilkay Gündogan, André Silva und Nathan Ake (v.l.) im Kampf um den Ball.
Ilkay Gündogan, André Silva und Nathan Ake (v.l.) im Kampf um den Ball. © Picture Point
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RB Leipzig sichert sich mit einem 2:1-Erfolg gegen Manchester City den Verbleib im europäischen Wettbewerb. Guido Schäfer hat die Leistung der deutlich stärker als zuletzt auftretenden Hausherren unter die Lupe genommen und Noten verteilt.

Leipzig. RB Leipzig überwintert in Europa! Der Bundesligist erkämpfte sich am Dienstagabend im letzten Gruppenspiel der Champions League ein 2:1 (1:0) gegen das favorisierte Starensemble von Manchester City. Da Konkurrent FC Brügge zeitgleich bei Paris Saint-Germain unterlag, behauptete das Team im ersten Spiel nach der Entlassung von Coach Jesse Marsch Platz drei in der Gruppe A. Das heißt: Im neuen Jahr geht es für RB in der Europa League weiter. Dort wartet dann zunächst das Sechzehntelfinale.

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Achim Beierlorzer hatte sich für eine Startelf unter dem Motto "Back for good" entschieden, bot von Beginn am Emil Forsberg und Kevin Kampl auf. Wie im Vorfeld angekündigt, setzte der Interimscoach nicht auf reine Balljagd und vor allem auf eine kompakte Defensivleistung. Die Leipziger bemühten sich, die Räume zwischen den Ketten klein zu halten, Angriffe von Manchester früh zu unterbinden. Auffällig: Das was zuletzt in der Bundesliga fehlte, das gemeinsame Verteidigen, die Arbeit füreinander, sie war vorhanden. Und führte zu einer durchaus ansprechenden Vorstellung. Auch der Spielvortrag nach vorn konnte sich sehen lassen, auch wenn er bis zum Tor von Dominik Szoboszlai nach tollem Pass von Konrad Laimer (24.) noch an fehlender Endkonsequenz litt. Chancen für beide Teams gab es bis zur Pause noch mehrere. So knallte Phil Foden den Ball an den Pfosten. Keeper Peter Gulacsi war zuvor noch mit den Fingerspitzen dran. Bei RB hätte André Silva per Kopf erhöhen können.

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Diese Noten gibt LVZ-Chefreporter Guido Schäfer den Profis von RB Leipzig: Zur Galerie
Diese Noten gibt LVZ-Chefreporter Guido Schäfer den Profis von RB Leipzig: ©

Beide Trainer wechselten zur Pause. Beierlorzer brachte Mohamed Simakan für Lukas Klostermann, sein Gegenüber Pep Guardiola Raheem Sterling für Foden. Die Citizens machten jetzt mehr für's Spiel, drückten auf den Ausgleich. Aber vorerst fand sich immer ein Leipziger Fuß, der sich noch dazwischen stellte. Die Hausherren verlegten sich auf's Kontern. Einen dieser Umschaltmomente nutzte Forsberg. Der Schwede startete durch, passte zu Silva, der vollendete zum 2:0 (71.). Doch die Freude währte nicht lange. Denn Riyad Mahrez belohnt die Engländer per Kopf für ihren Aufwand mit dem Anschlusstreffer (77.). Da nahezu zeitgleich PSG gegen Brügge auf 4:1 erhöhte (Lionel Messi traf vom Punkt), musste bei den Leipzigern allerdings niemandem bange werden. De Partie beendeten die Gäste dann zu zehnt. Kyle Walker sah nach Fpul an Silva die rote Karte.