08. Januar 2022 / 17:32 Uhr

RB Leipzig in der Einzelkritik: Die Noten zum 4:1-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05

RB Leipzig in der Einzelkritik: Die Noten zum 4:1-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05

Guido Schäfer
Leipziger Volkszeitung
Andre Silva und Yussuf Poulsen jubeln nach Silvas Treffer per Elfmeter zum 1:0
Andre Silva und Yussuf Poulsen jubeln nach Silvas Treffer per Elfmeter zum 1:0 © dpa
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RB Leipzig ist mit einem klaren 4:1-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 in die Rückrunde gestartet. Torjäger André Silva traf doppelt, Dominik Szoboszlai und Christopher Nkunku legten weitere Treffer nach. Guido Schäfer hat die Leistung der RB-Elf unter die Lupe genommen und Noten verteilt.

Leipzig. RB Leipzig hat seine große Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga mit einem letztlich souveränen Sieg gegen den FSV Mainz 05 gestartet. Der am Ende der Hinrunde auf Platz zehn abgestürzte Vizemeister gewann am Samstag 4:1 (1:0) gegen den vor allem in der zweiten Halbzeit hilflosen FSV. André Silva (21. Minute/Handelfmeter/61.) traf doppelt, Dominik Szoboszlai (47.) und Christopher Nkunku (58.) je einmal. Jae Sung Lee (57.) gab den Gästen kurz Hoffnung, die aufgrund einer Roten Karte gegen Alexander Hack lange in Unterzahl spielen mussten.

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Leipzig fiel nach dem 1:0 wenig ein, Mainz spielte in Unterzahl nicht mehr ganz so mutig. Tedesco reagierte und brachte Top-Scorer Nkunku zu Beginn der zweiten Halbzeit. Der mit sieben Treffern und sieben Vorlagen gefährlichste Offensive der Leipziger in der Hinrunde hatte nach überstandener Corona-Infektion zunächst nur auf der Bank gesessen. Das funktionierte sofort. Nkunku startete über die rechte Seite durch, legte zu Szoboszlai durch und der ungarische Nationalspieler drosch den Ball in den Winkel.

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(1) Peter Gulacsi: Nahezu ungeprüft gegen die früh in Unterzahl geratenen Mainzer, beim 2:1-Anschluss ohne Chance. Note: 3 Zur Galerie
(1) Peter Gulacsi: Nahezu ungeprüft gegen die früh in Unterzahl geratenen Mainzer, beim 2:1-Anschluss ohne Chance. Note: 3 ©

Das Tor schien Mainz geknackt zu haben, Leipzig hatte nun deutlich mehr Zugriff auf das Spiel. Josko Gvardiol (56.) hatte das dritte Tor auf dem Fuß, doch sein Dropkick flog knapp über die Latte. Und kurz darauf traf Lee aus dem Nichts zum Anschluss. Allerdings hatte Leipzig Nkunku - und der sorgte nur 62 Sekunden später wieder für den alten Abstand. Drei Minuten später legte der Franzose auch noch Silva sein zweites Tor des Tages auf.