01. Juni 2020 / 22:37 Uhr

RB Leipzig in der Einzelkritik: Die Noten zum Tor-Festival beim 1. FC Köln

RB Leipzig in der Einzelkritik: Die Noten zum Tor-Festival beim 1. FC Köln

Guido Schäfer
Leipziger Volkszeitung
RB Leipzigs Spieler feiern den Treffer zum 2:1 von Christopher Nkunku.
RB Leipzigs Spieler feiern den Treffer zum 2:1 von Christopher Nkunku. © Getty Images
Anzeige

Trotz Sorglosigkeiten in der Abwehr und einem erneuten Rückstand zu Beginn feiert RB Leipzig beim 1. FC Köln einen ungefährdeten 4:2-Erfolg (2:1). Guido Schäfer hat sich die Leistung der Nagelsmann-Elf genau angeschaut und Noten vergeben.

Anzeige
Anzeige

Köln. Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach hatten vorgelegt, RB Leipzig hat am Montagabend nachgezogen. Die Messestädter holten sich mit einem 4:2 (2:1) beim 1. FC Köln drei wichtige Punkte, rückten in der Bundesliga-Tabelle wieder auf den dritten Rang hintern Bayern München und Borussia Dortmund vor. Im Kampf um die direkte Qualifikation für die Champions League war der Erfolg dringend geboten. Zwei Punkte trennen RB von den Verfolgern.

DURCHKLICKEN: Die RB-Elf in Köln in der Einzelkritik

(1) Peter Gulacsi: Fußballerisch nicht so gut wie gewohnt, dann fantastische Vorlage zum 3:1. Note 3. Zur Galerie
(1) Peter Gulacsi: Fußballerisch nicht so gut wie gewohnt, dann fantastische Vorlage zum 3:1. Note 3. ©

Die Partie begann aus Leipziger Sicht katastrophal. Erneut agierten die Roten Bullen viel zu pomadig und lagen ruck-zuck hinten, zum insgesamt 14. Mal in der laufenden Saison. Jhon Cordoba brachte einen Abpraller vom Pfosten im Tor unter - 0:1 nach nicht einmal sieben Minuten und schwieriger Abwehrarbeit. In der Folge kam von den Gastgebern dann allerdings nicht mehr viel. Noch vor der Pause konnten Patrik Schick und Christopher Nkunku die Partie drehen.

Mehr zum Spiel

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Nagelsmann-Elf am Drücker. Timo Werner schnappte sich einen langen Abschlag von Peter Gulacsi und vollendete ein Turbo-Solo zum 3:1. Aufatmen? Mitnichten! Denn quasi aus dem Nichts meldete sich Anthony Modeste mit dem Anschlusstreffer. Erneut sah die Leipziger Abwehr wenig souverän aus. Aber es gab ja noch Dani Olmo, der auf Höhe des Sechzehner satt abzog. Der Ball senkte sich sehenswert in die Maschen - 4:2. Schrecksekunde aus RB-Sicht in der 72. Minute: Schiri Christian Dingert erkannte nach einer Abwehraktion von Lukas Klostermann gegen Modeste auf Elfmeter, nahm diesen aber nach Videostudium zurück.