07. Juni 2019 / 14:58 Uhr

RB Leipzig ist veganer Vizemeister der ersten und zweiten Bundesliga

RB Leipzig ist veganer Vizemeister der ersten und zweiten Bundesliga

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
RB-Fans bekommen in der Red-Bull-Arena auch vegane Snacks. (Symbolbild)
RB-Fans bekommen in der Red-Bull-Arena auch vegane Snacks. (Symbolbild) © Getty Images / dpa
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Es muss nicht immer die Bratwurst sein. In Deutschlands Fußballstadion kommen zunehmend auch die Liebhaber der tierprodukfreien Ernährung auf ihre Kosten. Beim Kampf um den Titel „Vegan-freundlichstes Stadion“ mischt RB Leipzig ganz vorn mit.

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Leipzig. Vom dritten auf den zweiten Platz: RB Leipzig konnte beim veganen Stadionranking der Tierschutzorganisation PETA erneut überzeugen. Die Messestädter landeten hinter „Meister“ und Titelverteidiger Schalke 04 auf Vizerang zwei und verbesserten sich damit im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz. Der sportliche Meister Bayern München schaffte es dagegen mit seinem veganen Angebot nur auf Rang elf.

Deutlicher Schalker Vorsprung

Wer in die Red-Bull-Arena kommt und sich neben dem Spiel auf einen rein pflanzlichen Snack freut, bekommt tatsächlich weit mehr geboten als Pommes. Neben einem Gemüse-Wrap, veganer Currywurst und drei verschiedenen Salaten wartet das Baguette „Vegano“ mit hausgemachtem Tomatenaufstrich und eingelegtem Tofu. Mit dieser tierprodukfreien Speisekarte konnte sich RB knapp gegen den FC St. Pauli auf Platz drei durchsetzen.

Download Das PETA-Stadionranking 2019

Um die Knappen abzulösen, müsste man bei den Roten Bullen Kulinarisch aber noch einmal deutlich draufsatteln. Die Schalker, die sich den Meistertitel zum dritten Mal in Folge sicherten, überzeugte unter anderem mit Linsenravioli an Curry-Kokossoße, Lahmacun mit gegrilltem Gemüse und einem Pink-Smoothie.

PETA bemängelt Kreativität

Analog zur Drei-Punkte-Regel erhielten Stadien für Snacks wie beispielsweise Pommes und andere eher schlichte Kartoffelgerichte sowie für Brezeln, salzige und süße Backwaren, Smoothies und nur „veganisierbare“ Gerichte einen Punkt. Für vegane Speisen wie Burger, gebratene Nudeln und Salate gab es drei Punkte. Insgesamt nahmen 24 Vereine der ersten und zweiten Bundesliga an dem Ranking teil.

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Mit den Ergebnissen ist die Tierschutzorganisation, die den Titel „Vegan-freundlichsten Stadion“ in diesem Jahr zum 14. Mal vergibt, dennoch nur teilweise zufrieden. „Klassiker wie Brezeln und Pommes Frites bilden in vielen Stadien eine gute Basis. Vegane Currywurst, vegan belegte Brote oder Bagel und Wraps erweitern ebenfalls vielerorts den Kader. Dass es sich lohnt, auch besondere Gerichte wie Veggie-Schnitzel, kreative Salate, Currys und vegane Burger einem ‚Probetraining‘ zu unterziehen, zeigen leider bisher nur wenige der 24 teilnehmenden Vereine“, heißt es in der PETA-Mitteilung.

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