22. April 2021 / 16:48 Uhr

RB Leipzig "natürlich eine Top-Idee": Jesse Marsch bringt sich für Nagelsmann-Nachfolge in Stellung

RB Leipzig "natürlich eine Top-Idee": Jesse Marsch bringt sich für Nagelsmann-Nachfolge in Stellung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Für Jesse Marsch ist ein Engagement bei RB Leipzig vorstellbar.
Für Jesse Marsch ist ein Engagement bei RB Leipzig vorstellbar. © IMAGO/GEPA pictures
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Falls Julian Nagelsmann RB Leipzig im Sommer verlässt, brauchen die Sachsen einen neuen Trainer. Medienberichten zufolge gilt Jesse Marsch von Red Bull Salzburg als heißer Kandidat. Der US-Amerikaner hat nun grundsätzliches Interesse an einer Rückkehr bekundet.

Die Gerüchte reißen nicht ab: Trainer Julian Nagelsmann von RB Leipzig ist heiß begehrt. Nicht nur Rekordmeister FC Bayern München soll den 33-Jährigen für die Nachfolge des wechselwilligen Chefcoaches Hansi Flick auf dem Zettel haben, auch der englische Spitzenklub Tottenham Hotspur gilt nach dem Rauswurf von Trainer-Legende José Mourinho als potenzieller neuer Arbeitgeber des noch bis 2023 an die Sachsen gebundenen Ex-Hoffenheimers. Zwar gibt es laut Leipzig-Sportdirektor Markus Krösche noch keine Anfragen. Doch wer könnte im Falle eines Nagelsmann-Abgangs RB übernehmen?

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Einer, der sich ein Engagement am Cottaweg gut vorstellen kann, ist ein alter Bekannter. Jesse Marsch arbeitete bereits in der Saison 2018/19 für die Leipziger, fungierte damals als Co-Trainer von Nagelsmanns Vorgänger Ralf Rangnick. Im Anschluss wechselte er zu Red Bull Salzburg, wo er sich mit guter Arbeit für höhere Aufgaben empfehlen konnte. Der US-Amerikaner wird derzeit unter anderem bei Eintracht Frankfurt, Bayer 04 Leverkusen und sogar dem FC Bayern gehandelt und ist für Rekordnationalspieler Lothar Matthäus Favorit auf den Leipzig-Job.

Eine Rückkehr in die Messestadt scheint den 47-Jährigen vor allem zu reizen, wie er in einem Interview mit Sky verriet. "Natürlich verstehe ich diesen Verein sehr gut. Wenn man mich fragt: Was ist die Vorstellung, was ist der beste Fit? Natürlich ist Leipzig eine Top-Idee", sagte Marsch im Rahmen der Sendung "Meine Geschichte - Das Leben von". Allerdings stellte er auch klar: "Für mich macht Julian Nagelsmann einen Super-Job und es gibt keinen Grund für Leipzig, einen neuen Trainer zu haben. Aber wenn ich die Möglichkeit als Trainer in Leipzig haben kann, dann ist es für mich eine Super-Idee."

Dass er Salzburg zeitnah den Rücken kehren könnte, wurde zuletzt immer wieder berichtet. Marsch erklärte jedoch, keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag zu haben. "Ich habe letzte Woche gesagt, dass es nicht mein Ziel ist, hier wegzugehen", erklärte er in der vergangenen Woche. Sein Vertrag in Salzburg läuft noch bis 2022. Sportchef Christoph Freund sagte am Dienstag gegenüber Spox Österreich, er könne "nicht mit hundert Prozent sagen, er ist nächstes Jahr mein Trainer".

Bisher sei jedoch noch kein Verein auf Salzburg zugekommen. "Es muss ein richtig gutes Gesamtpaket sein, damit er sagt, er geht weg. Er hat ein ruhiges Umfeld, liebt die Arbeit mit jungen Spielern. Er hat richtig Spaß in Salzburg, seine Familie fühlt sich wohl, wir sind erfolgreich", so Freund weiter. "Natürlich ist auch sein Gesamtpaket gut, darum ist er interessant für viele Vereine. Auf uns ist aber noch kein Verein zugekommen." Als möglicher Nachfolger von Marsch gilt Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg, der Medienberichten zufolge mit einer Rückkehr nach Österreich liebäugelt.