24. Oktober 2020 / 18:31 Uhr

RB Leipzig kämpft sich zum 2:1 gegen Hertha BSC: Das sagen Spieler und Trainer

RB Leipzig kämpft sich zum 2:1 gegen Hertha BSC: Das sagen Spieler und Trainer

Elena Boshkovska und Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
Yussuf Poulsen kam erst in Halbzeit zwei zum Zug, wurde für Justin Kluivert eingewechselt.
Yussuf Poulsen kam erst in Halbzeit zwei zum Zug, wurde für Justin Kluivert eingewechselt. © Getty Images
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RB Leipzig muss sich gegen Hertha BSC lange mühen. Erst ein Elfmeter von Marcel Sabitzer bringt der Nagelsmann-Elf den schlussendlich verdienten 2:1-Sieg (1:1). Wir haben nach dem Abpfiff erste Stimmen der Beteiligten gesammelt.

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Leipzig. RB Leipzig hat die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga trotz eines couragierten Auftritts von Hertha BSC erfolgreich verteidigt. Die Sachsen setzten sich am Samstag knapp, aber verdient mit 2:1 (1:1) gegen die Berliner durch und holten sich Selbstvertrauen vor dem schweren Champions-League-Auswärtsspiel bei Manchester United am nächsten Mittwoch.

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Vor 999 Zuschauern, darunter auch einige Berliner Anhänger, brachte Jhon Cordoba die Gäste nach einem Konter in der achten Minute in Führung. Nur drei Minuten später markierte Dayot Upamecano mit seinem ersten Bundesliga-Tor seit Mai 2018 den Ausgleich. Dem eingewechselten Marcel Sabitzer gelang mit einem Foulelfmeter (77.) der Siegtreffer.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Danke für den Glückwunsch, das Spiel war nicht einfach. Wir mussten eigentlich drei, vier Tore mehr machen. Hertha BSC hatte schon Glück, dass wir nicht in der einen oder der anderen Situation schon in Führung gegangen sind. Wir hatten es mit dem Rückstand nicht ganz einfach. Aber dann haben wir den Ausgleich geschafft. Wir waren in der ersten Hälfte bärenstark, hatten viele gute Angriffe und waren völlig überlegen. Die gelb-rote Karte für Zeefuik kam dann früh in der zweiten Halbzeit. Das ist nicht immer ein Vorteil, erst recht, wenn der Gegner schon so tief steht. Dann wird es noch tiefer. Es heißt aber nicht, dass man automatisch gewinnt, wenn man in Überzahl ist. Wir haben dann aber gut weitergespielt und verdientermaßen einen Elfmeter bekommen. Aber auch so waren wir die überlegene Mannschaft und haben verdient gewonnen.“  Zur Galerie
Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Danke für den Glückwunsch, das Spiel war nicht einfach. Wir mussten eigentlich drei, vier Tore mehr machen. Hertha BSC hatte schon Glück, dass wir nicht in der einen oder der anderen Situation schon in Führung gegangen sind. Wir hatten es mit dem Rückstand nicht ganz einfach. Aber dann haben wir den Ausgleich geschafft. Wir waren in der ersten Hälfte bärenstark, hatten viele gute Angriffe und waren völlig überlegen. Die gelb-rote Karte für Zeefuik kam dann früh in der zweiten Halbzeit. Das ist nicht immer ein Vorteil, erst recht, wenn der Gegner schon so tief steht. Dann wird es noch tiefer. Es heißt aber nicht, dass man automatisch gewinnt, wenn man in Überzahl ist. Wir haben dann aber gut weitergespielt und verdientermaßen einen Elfmeter bekommen. Aber auch so waren wir die überlegene Mannschaft und haben verdient gewonnen.“  ©

Der erst zur Halbzeit eingewechselte Deyovaisio Zeefuik musste in der 50. Minute nach zwei Fouls gegen Christopher Nkunku wieder vom Platz. Es war die drittschnellste Gelb-Rote Karte der Bundesliga-Geschichte.