22. Dezember 2016 / 13:34 Uhr

RB Leipzig kauft Red-Bull-Arena

RB Leipzig kauft Red-Bull-Arena

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
RB Leipzig kauft die Red-Bull-Arena.
RB Leipzig kauft die Red-Bull-Arena. © Hendrik Schmidt
Anzeige

RB Leipzig spielt auch in Zukunft in der aktuellen Red-Bull-Arena. Man habe sich auf den Kauf des Stadions geeinigt, sagte der Vorstandsvorsitzende Oliver Mintzlaff bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz mit Stadionbesitzer Michael Kölmel.

Fußball-Bundesligist RB Leipzig kauft die Red Bull Arena. Der bisherige Mieter des WM-Stadions von 2006 einigte sich mit Noch-Besitzer Michael Kölmel. "Wir freuen uns sehr, dass wir nach langen, aber guten Verhandlungen den Kauf der Red Bull Arena bekannt geben können", sagte RB-Vorstandschef Olaf Mintzlaff.

Anzeige

Allerdings müssten noch letzte Bedingungen erfüllt werden. So fehlt die Zustimmung des Stadtrates. Außerdem benötigt der Klub grünes Licht für den Ausbau der Arena. "Das ist Voraussetzung für den Kauf", sagte Mintzlaff.

Hintergrund ist, dass Leipzig die Zuschauer-Kapazität unbedingt erhöhen will. In der laufenden Saison waren sechs von sieben Heimspielen ausverkauft. Derzeit passen 42.558 Zuschauer in die Arena, laut einer Machbarkeitsstudie könnten nach einem Umbau dort 57.000 Besucher Platz finden.

Diskutiert wurde im Vorfeld auch über einen Umzug an den Stadtrand, der jetzt jedoch vom Tisch ist. Durch den Kauf wird RB Leipzig weiter in der Innenstadt spielen. "Damit schreiben wir die Erfolgsgeschichte des Zentralstadions fort", sagte Kölmel.

Der langjährige Besitzer zeigte sich zufrieden mit dem Deal. "Red Bull steht aktuell auf einem Champions-League-Platz. Da macht es Sinn, das Stadion an denjenigen zu verkaufen, der es hauptsächlich nutzt", sagte Kölmel. Zur Kaufsumme gab es keine Angaben.

Die Umbaumaßnahmen sollen frühestens 2018 beginnen und im laufenden Betrieb vorgenommen werden. Dabei könnten die Zuschauerränge bis an das Spielfeld herangezogen werden und die Tribünen hinter den Toren erweitert werden. Zudem sollen die VIP-Bereiche ausgebaut werden. Konzerte und ähnliche Veranstaltungen sollen weiterhin im Stadion stattfinden.