12. Januar 2020 / 14:59 Uhr

RB Leipzigs Konrad Laimer: "Unsere Baustellen fangen bei der Torausbeute an"

RB Leipzigs Konrad Laimer: "Unsere Baustellen fangen bei der Torausbeute an"

Thomas Fritz
Leipziger Volkszeitung
Konrad Laimer gehörte zu den Gewinnern der Hinrunde bei RB Leipzig.
Konrad Laimer gehörte zu den Gewinnern der Hinrunde bei RB Leipzig. © Getty Images
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Am Montag ist Herbstmeister RB Leipzig als letzter Bundesligst wieder ins Training eingestiegen. Mittelfeldmotor Konrad Laimer spricht im SPORTBUZZER-Interview über die ersten Eindrücke nach der Winterpause und warum er dem Ende seines Urlaubs regelrecht entgegengefiebert hat.

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Leipzig. Presseraum im Bauch der Trainingsakademie von RB Leipzig am Cottaweg. Konrad Laimer (22) erscheint ein paar Minuten später als verabredet zum Interview-Termin. Dopingprobe. „Ich konnte nicht pinkeln“, sagt der österreichische Nationalspieler in seinem sympathischen Dialekt und lacht. Nach dem Gespräch muss er einen zweiten Versuch starten. Aber zunächst gibt einer der überragenden RB-Kicker der Hinrunde Auskunft über die Härten eines zu langen Urlaubs, schwere Beine und Verbesserungspotentiale.

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Wie war der Einstieg ins Training nach dem Urlaub?

„Auf jeden Fall intensiv. Ich glaube das gehört dazu, wenn die Vorbereitung so kurz ist. Da versucht der Trainer immer so viele Inhalte reinzupacken, wie es geht. Da ist viel für den Kopf dabei und auch körperlich – aber es passt grad.“

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Mit einer öffentlichen Trainingseinheit am 6. Januar 2020 ist Herbstmeister RB Leipzig in die Vorbereitung auf die Rückrunde gestartet. RB verzichtet auf ein Trainingslager, arbeitet ausschließlich am heimischen Cottaweg an der Form für den zweiten Teil der Bundesliga-Saison. Zur Galerie
Mit einer öffentlichen Trainingseinheit am 6. Januar 2020 ist Herbstmeister RB Leipzig in die Vorbereitung auf die Rückrunde gestartet. RB verzichtet auf ein Trainingslager, arbeitet ausschließlich am heimischen Cottaweg an der Form für den zweiten Teil der Bundesliga-Saison. © Christian Modla

Schwere Beine?

„Man braucht immer ein paar Tage zum Reinkommen. Im Großen und Ganzen ist es kein schweres Problem. Das läuft sich nach ein paar Tagen wieder raus. Aber es ist klar, dass man nach einem Urlaub auch mal intensiver trainiert. Das braucht man auch für die restliche Rückrunde.“

Hätten Sie den Urlaub in den USA gern verlängert oder waren Sie schon wieder heiß auf Fußball?

Wir sind die Letzten der Bundesliga, die ins Training eingestiegen sind. Der Urlaub hat mir gereicht. Ich hab mich schon gefreut, dass das Kicken wieder los geht und ich mit den ganzen Kollegen zusammen auf dem Platz stehe und das machen kann, was ich liebe.“

Wo sehen Sie Raum für Verbesserungen im Team?

„Es gibt immer Potential. Kein Spieler, keine Mannschaft ist je perfekt. Das gibt‘s im Fußball nicht – und bei uns ist das genauso. Unsere Baustellen fangen bei der Torausbeute an, da haben wir trotz vieler Top-Torchancen einige Möglichkeiten liegen gelassen. Im Spielaufbau mit Ball, gegen den Ball – überall haben wir noch Luft nach oben.

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Ziehen alle mit?

"Absolut. Man merkt in der Mannschaft: Wir wollen uns als Team verbessern und jeder einzelne will sich verbessern. Das zeigen wir im Training und deswegen hoffen wir, dass wir bestmöglich in die Rückrunde am 18. Januar starten."

Union Berlin habt ihr am ersten Spieltag auswärts 4:0 rasiert. Ist ein Heimsieg gegen den Elften als Tabellenführer jetzt Pflicht?

"Wenn wir spielen, wollen wir immer gewinnen. Das ist unser Anspruch. Wenn wir das zeigen, was wir können, brauchen wir uns vor keinem verstecken und dann wissen wir auch, dass wir immer die drei Punkte holen können. Mit dieser Einstellung gehen wir auch in das Spiel gegen Berlin."