29. Januar 2020 / 10:46 Uhr

RB Leipzigs Kapitän Sabitzer und der Friseur-Ärger: "Angesprochen und abgehakt"

RB Leipzigs Kapitän Sabitzer und der Friseur-Ärger: "Angesprochen und abgehakt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marcel Sabitzer führt RB derzeit als Kapitän auf's Feld.
Marcel Sabitzer führt RB derzeit als Kapitän auf's Feld. © Getty Images
Anzeige

Der abendliche Besuch des Londoner Star-Friseurs Sheldon Edwards im Teamhotel von RB Leipzig sorgte zu Wochenbeginn für reichlich Wirbel. RB-Kapitän Marcel Sabitzer erklärt die Angelegenheit nun für beendet. Volle Konzentration gelte dem Kampf um die Meisterschaft.

Anzeige

Leipzig. Die haarige Angelegenheit soll ein Ende finden. RB Leipzigs Kicker haben sich nach dem Friseurbesuch von gleich neun Profis vor der Niederlage in Frankfurt ausgesprochen. „Das war sicher nicht der Grund für die Niederlage. Das Thema haben wir intern angesprochen und ist jetzt auch abgehakt, wir schauen nach vorne. Unser Fokus liegt voll darauf, dass wir Samstag unser Spiel gegen Gladbach gewinnen“, sagte Kapitän Marcel Sabitzer der „Bild“-Zeitung (Mittwoch).

Anzeige

Am vergangenen Freitag hatten Teile der Mannschaft Star-Friseur Sheldon Edwards aus London ins Teamhotel „Villa Kennedy“ einfliegen lassen. Der Brite hatte den Besuch, der ohne Wissen von Trainer Nagelsmann stattgefunden haben soll, auf Instagram dokumentiert. Ex-Trainer und -Sportdirektor Ralf Rangnick hatte sich über die Episode "fassungslos" gezeigt und das Verhalten als "dekadent" bezeichnet. „Wenn du das machst, ist es bis zum Goldsteak nicht mehr weit“, machte er aus seiner Enttäuschung über seine ehemaligen Schützlinge keinen Hehl.

Mehr zum Thema

Bereits nach dem 0:1 bei der Eintracht hatte Trainer Julian Nagelsmann die Einstellung der Profis kritisiert. Die Botschaft sei angekommen, sagt Sabitzer. Auch er ist der Meinung, dass der Meistertitel vor allem auf mentaler Ebene entschieden wird. „Es wird viel darauf ankommen, wie wir damit im Kopf umgehen. Dass uns auf dem Platz bewusst ist, worum es geht, wir aber trotzdem auch locker aufspielen. Wenn du verkrampfst, wird es schwer“, sagte der österreichische Nationalspieler, der auch zugab, dass die bis zum vergangenen Samstag anhaltende Erfolgswelle nicht nur positive Effekte hatte. "Vielleicht hat sich in den letzten Wochen durch unsere guten Ergebnisse, die wir teils trotz Rückstand dann noch erzielen konnten, unterschwellig eine ganz leichte Zufriedenheit eingeschlichen." Das müsse man abstellen.