21. Februar 2019 / 18:23 Uhr

RB Leipzig meldet Umsatz-Rekord 

RB Leipzig meldet Umsatz-Rekord 

Guido Schäfer
Twitter-Profil
Fans des Bundesligisten RB Leipzig
Die Zuschauerzahlen von RB Leipzig sind im Geschäftsjahr 2017 auf gutem Niveau geblieben. © Archiv
Anzeige

Investitionen in Beine und gesundes Wachstum: Im Bundesanzeiger wurden ein Umsatz von 217,8 Millionen Euro und Verbindlichkeiten gegenüber Red Bull von 134,2 Millionen Euro veröffentlicht.

Anzeige
Anzeige

Leipzig. RB Leipzig ist 2017 kräftig gewachsen. Laut dem am Donnerstag im Bundesanzeiger veröffentlichten Geschäftsbericht für 2017 der RasenBallsport Leipzig GmbH wurde bei einem Gewinn von 1,4 Millionen Euro (Vorjahr: 1,2 Millionen Euro) ein Rekordumsatz von 217,8 Millionen Euro erspielt. Die Erlöse haben sich gegenüber 2016 (119,9 Millionen Euro) damit um 82 Prozent erhöht. RB liegt hinter Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 schon auf Platz vier in der Bundesliga.

Hat mit der rasanten sportlichen Entwicklung zu tun. Die Zuschauerzahlen sind im Geschäftsjahr 2017 auf gutem Niveau geblieben, die VIP-Logen und nahezu alle Business-Seats waren in Bundesliga und Champions League ausverkauft. Zudem wurden infolge der segensreichen ersten Bundesligasaison und der Champions-League-Qualifikation weitere TV-Gelder generiert und Sponsoringverträge abgeschlossen.

DURCHKLICKEN: RB Leipzig vom Bundesliga-Aufstieg in die Champions League 2016/2017

28. August: Die Bundesligapremiere in Hoffenheim endet 2:2. Dominik Kaiser beim Torjubel. (@GEPA Pictures) Zur Galerie
28. August: Die Bundesligapremiere in Hoffenheim endet 2:2. Dominik Kaiser beim Torjubel. (@GEPA Pictures) © GEPA Pictures
Anzeige

Das Anlagevermögen ist von 95,6 Millionen Euro auf 166,8 Millionen Euro gestiegen. Dabei kletterte der Gesamtwert der Spieler von 95,5 Millionen Euro auf 152,0 Millionen Euro. Was gut ist und gut kicken kann, ist auch teuer. Die Gehaltskosten haben sich auf 87,5 Millionen Euro erhöht (Vorjahr 53,7).

Verbindlichkeiten gegenüber Red Bull

Die Investitionen in Beine schlagen sich in Sachen Verbindlichkeiten vor allem gegenüber Gesellschafter Red Bull nieder. Die gesamte Darlehenssumme ist von 96,9 auf 164,4 Millionen Euro gewachsen. Mit 134,2 Millionen Euro (83,2 Millionen Euro) steht RB beim Dosenkonzern in der Kreide. Dennoch kann von einem gesundem Wachstum gesprochen werden, denn: Die Marktwerte der Spieler liegen deutlich über den bilanzierten Buchwerten. So müsste ein interessierter Club alleine um die 100 Millionen Euro für RB-Ass Dayot Upemecano zahlen. Zumindest soll eine derartig dotierte Ausstiegsklausel bestehen. Der 20-Jährige stieß 2017 zu RB und kostete 15 Millionen Euro.

Weitere Meldungen zu RB Leipzig

Der Verkauf von Naby Keita an den FC Liverpool taucht erst im Geschäftsbericht über das Jahr 2018 auf. Transfererlös: 60 Millionen Euro plus eine erfolgsabhängige Summe X. Teile davon sollen in die Schulden-Tilgung geflossen sein.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine Kaufkosten des Stadions enthalten. Die RasenBallsport Leipzig GmbH ist trotz des Stadionkaufs durch Red Bull bis heute Mieter der Fußballarena und somit finden sich in den SBAs lediglich entsprechende Mietaufwendungen.

Ulrich Milde, Guido Schäfer

ANZEIGE: #GABFAF-T-Shirt plus gratis Gymbag! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt