23. Januar 2019 / 10:49 Uhr

RB-Leipzig-Boss Mintzlaff: „Bis spätestens zum Ende der Rückrunde möchten wir Klarheit“

RB-Leipzig-Boss Mintzlaff: „Bis spätestens zum Ende der Rückrunde möchten wir Klarheit“

Anton Zirk
Leipziger Volkszeitung
RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff möchte bis zum Ende der Rückrunde Klarheit im Fall Timo Werner haben.
RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff möchte bis zum Ende der Rückrunde Klarheit im Fall Timo Werner haben. © GEPA pictures
Anzeige

RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat im Ringen um Nationalstürmer Timo Werner das Ultimatum für eine Vertragsverlängerung bekräftigt. Einen Verbleib will er dem 22-Jährigen mit der Champions League schmackhaft machen.

Anzeige
Anzeige

Bei der 0:1-Niederlage gegen Borussia Dortmund zum Rückrunden-Auftakt hat Timo Werner nicht getroffen. Der 22-jährige Stürmer von RB Leipzig bleibt jedoch weiterhin einer der begehrtesten deutschen Fußballspieler. Internationale Top-Clubs wie der FC Liverpool oder der Bayern München sollen Schlange stehen, auch weil Werners Vertrag bei RB Leipzig 2020 ausläuft.

DURCHKLICKEN: Timo Werner bei RB Leipzig

2016 Juli: Werner beim Training (@GEPA Pictures) Zur Galerie
2016 Juli: Werner beim Training (@GEPA Pictures) ©

Gegenüber der „Bild“ hat RB-Boss Oliver Mintzlaff nun das Ultimatum für die angestrebte Verlängerung des Kontrakts bekräftigt: „Bis spätestens zum Ende der Rückrunde möchten wir Klarheit, und bis dahin werden wir sie sicherlich auch haben.“ Mintzlaff untermauerte zudem die Bedeutung, die die Personalie für den Verein hat: „An dieser Entscheidung hängt auch ein nicht unbedeutender Teil unserer Planung für die neue Saison.“ Zwischenzeitlich war auf einen Abschluss der Verhandlungen in der Winterpause spekuliert worden. Dies scheint nach Mintzlaffs Aussagen nun immer unwahrscheinlicher.

Champions League als Argument

Ein wichtiges Argument für den Verbleib des in dieser Spielzeit bisher elf Mal erfolgreichen Angreifers wäre die Qualifikation für die Champions League: „Wir wollen unseren jungen Spielern die bestmögliche Plattform bieten, und das wäre die Champions League. Dort wollen sich auch alle Spieler zeigen“, sagt Mintzlaff und fügt hinzu: „Wir wollen, dass unsere Spieler nicht den Verein wechseln müssen, um Champions League zu spielen.“ Auch der anstehende Tausch auf der Trainerposition könne für Werner ein Anreiz sein: „Wir werden mit der Verpflichtung von Julian Nagelsmann ein noch interessanterer Verein für viele Spieler."

Mehr zu RB Leipzig

Mit Borussia Dortmund hat sich laut dem „Kicker“ zumindest ein Konkurrent aus dem Rennen um Werner verabschiedet, sollte der aktuelle Tabellenführer der Bundesliga überhaupt jemals am Start gewesen sein. Demnach fehle es nach dem gewinnbringenden Transfer von Christian Pulisic zum FC Chelsea nicht an am nötigen Kleingeld, sondern an einer geeigneten Position für Werner. Im System von Coach Lucien Favre werde derzeit eher ein robuster Stürmer für das Zentrum gesucht.