22. Februar 2020 / 20:02 Uhr

Bei Heimspiel gegen RB Leipzig: Schalke-Keeper Alexander Nübel von eigenen Fans ausgepfiffen

Bei Heimspiel gegen RB Leipzig: Schalke-Keeper Alexander Nübel von eigenen Fans ausgepfiffen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Schalke-Keeper Alexander Nübel hat gegen RB Leipzig mehrfach gepatzt.
Schalke-Keeper Alexander Nübel hat gegen RB Leipzig mehrfach gepatzt. © imago images/Revierfoto
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Bittere Pfiffe für Alexander Nübel: Nach mehreren Patzern im Heimspiel gegen RB Leipzig haben sich einige Fans des FC Schalke 04 gegen ihren Stamm-Keeper und ehemaligen Kapitän gewendet. Der ehemalige U21-Nationaltorwart wurde ausgepfiffen.

Die Fans des FC Schalke 04 haben ihren Torwart nach mehreren Fehlern im Bundesliga-Samstagabendspiel gegen RB Leipzig ausgepfiffen. Der 23-Jährige, der Schalke im kommenden Sommer ablösefrei in Richtung FC Bayern München verlassen wird, patzte unter anderem beim Gegentor zum 0:1 nach knapp einer Minute schwer, indem er einen Distanzschuss von Torschütze Marcel Sabitzer passieren ließ. Nübel faustete am Ball vorbei.

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Und Nübel patzte danach weiter - zum Unmut der Schalke-Fans: In der 10. Minute ließ der im Winter nach Bekanntwerden seines Bayern-Wechsels abgesetzte S04-Kapitän einen Eckball fallen, nach gut 25. Minuten segelte der Ex-U21-Nationalkeeper an einer Ecke vorbei. Jeweils waren deutliche Pfiffe der Schalke-Fans zu hören. Auch, wenn der Schalke-Torwart den Ball zu lange am Fuß hielt. Nach Ende der ersten Halbzeit wurde Nübel unter anderem von Teamkollege Jean-Claire Todibo und Torwarttrainer Simon Henzler getröstet.

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Noch zu Rückrundenstart hatte Vorstandschef Jochen Schneider die Fans zum fairen Umgang mit dem scheidenden Schalke-Keeper aufgefordert. "Alexander Nübel hat nichts Unrechtes getan. Er erfüllt den Vertrag, den er und der Verein abgeschlossen haben. Er streikt oder klagt sich nicht aus dem Vertrag, alles ist legitim. Seinen Wechsel müssen wir akzeptieren und respektieren", sagte Schneider der Sport Bild. Und ein Großteil der Fans hielt sich daran - bis nun gegen Leipzig.