01. April 2020 / 11:52 Uhr

Zahlen, Zahlen, Zahlen: So schneiden RB Leipzigs Kicker in der Offensive ab

Zahlen, Zahlen, Zahlen: So schneiden RB Leipzigs Kicker in der Offensive ab

Thomas Fritz
Leipziger Volkszeitung
RB Leipzig hatte in dieser Saison schon reichlich Grund zum Jubeln. Das schlägt sich auch in der Statistik nieder.
RB Leipzig hatte in dieser Saison schon reichlich Grund zum Jubeln. Das schlägt sich auch in der Statistik nieder. © Getty Images
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Fußball-Fans und Experten greifen häufig vor allem auf Tor- und Vorlagen-Statistiken zurück, um die Leistungen von Spielern zu analysieren. Wir haben uns im ersten Teil der SPORTBUZZER-Analyse durch den Zahlendschungel gekämpft - und einige aufschlussreiche Offensivwerte der RB-Leipzig-Profis zu Tage befördert. 

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Leipzig. Hätte Timo Werner mehr Tore erzielen müssen? Spielt Christopher Nkunku wirklich eine so starke Saison? Ist Konrad Laimer tatsächlich das viel gepriesene „Laufwunder“? Und wird Emil Forsberg zu Unrecht eine eher mäßige Bundesliga-Spielzeit attestiert? Der Blick auf oft vernachlässigte Statistiken bestätigt einige Gewissheiten über die Kicker von RB Leipzig, während sich andere Annahmen als eher unzutreffend erweisen. Wir haben in unserer Bildergalerie eine Zahlen zusammengetragen, zunächst bezogen auf die Offensive.

DURCHKLICKEN: Einige Zahlen zur Offensive von RB Leipzig

Mit 3,66 <b>Torschussvorlagen</b> pro 90 Minuten liegt <b>Christopher Nkunku</b> laut Online-Portal www.ligainsider.de einsam an der Spitze der Bundesliga. Der hochgerechnete Minuten-Wert erlaubt eine bessere Vergleichbarkeit der Leistungen als Pro-Spiel-Statistiken und ist beispielsweise im US-Sport schon seit Jahren Teil von Analysen. Hinter Nkunku folgen Bayern-Profi Thomas Müller (3,06) und der Kölner Florian Kainz (2,62). Zweitbester RB-Kicker ist  <b>Marcel Sabitzer</b> mit 2,07 vorbereiteten Torschüssen vor  <b>Emil Forsberg</b> (1,70),  <b>Timo Werner</b> (1,38) und  <b>Marcel Halstenberg</b> (1,22) – ein starker Wert für einen Verteidiger. Zur Galerie
Mit 3,66 Torschussvorlagen pro 90 Minuten liegt Christopher Nkunku laut Online-Portal www.ligainsider.de einsam an der Spitze der Bundesliga. Der hochgerechnete Minuten-Wert erlaubt eine bessere Vergleichbarkeit der Leistungen als Pro-Spiel-Statistiken und ist beispielsweise im US-Sport schon seit Jahren Teil von Analysen. Hinter Nkunku folgen Bayern-Profi Thomas Müller (3,06) und der Kölner Florian Kainz (2,62). Zweitbester RB-Kicker ist  Marcel Sabitzer mit 2,07 vorbereiteten Torschüssen vor  Emil Forsberg (1,70),  Timo Werner (1,38) und  Marcel Halstenberg (1,22) – ein starker Wert für einen Verteidiger. ©

Eine Statistik, die in den vergangenen Jahren beispielsweise an Bedeutung gewonnen hat, heißt Expected Goals (zu deutsch: „zu erwartende Tore“, abgekürzt: xG). Damit kann bei jeder Torchance klar bestimmt werden, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Ball von diesem Punkt aus im Tor landet. Die Werte beruhen auf großen Datenmengen aus den zurückliegenden Jahren und mathematischen Modellen. Welcher Spieler hat von welcher Position geschossen und hat dabei wie oft getroffen?

Für eine Torchance liegt der xG-Wert immer zwischen 0 und 1. Ein Beispiel: „xG 0,25“ bedeutet, dass 25 von 100 Schüssen aus einer bestimmten Position zu einem Treffer führen. Ein Elfmeter hat einen Wert von xG 0,75, weil ziemlich genau drei von vier Elfmetern im Tor landen.