03. Februar 2020 / 08:44 Uhr

RB-Leipzig-Angreifer Timo Werner über Meisterambitionen und Friseur-Ärger: "Man wird kritischer beäugt"

RB-Leipzig-Angreifer Timo Werner über Meisterambitionen und Friseur-Ärger: "Man wird kritischer beäugt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wir müssen lernen, was es bedeutet, oben zu stehen: Timo Werner von RB Leipzig. 
"Wir müssen lernen, was es bedeutet, oben zu stehen": Timo Werner von RB Leipzig.  © imago images/opokupix
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Laut Timo Werner wird die Friseur-Affäre bei RB Leipzig umso kritischer beurteilt, weil sich der Klub mit im Rennen um die deutsche Meisterschaft befindet. Der Nationalspieler meint: "Wir als Mannschaft müssen in jeglicher Hinsicht lernen, was es bedeutet, oben zu stehen".

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Timo Werner sieht bei RB Leipzig im Kampf um die deutsche Fußballmeisterschaft insgesamt noch Nachholbedarf. „Wir als Mannschaft müssen in jeglicher Hinsicht lernen, was es bedeutet, oben zu stehen. Und wir müssen damit umgehen können“, sagte der 23 Jahre alte Torjäger des Tabellenzweiten vor dem Topspiel gegen Spitzenreiter FC Bayern am kommenden Sonntag in einem Interview des Kicker. Werner äußerte sich dabei im Zusammenhang mit der Friseuraffäre, die für viel Unruhe gesorgt hatte.

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„Wenn man im - ich sag das Wort eigentlich ungern - Titelrennen ist, wird man eben kritischer beäugt“, betonte Werner, nachdem einige Spieler vor der Niederlage vor gut einer Woche bei Eintracht Frankfurt einen Star-Friseur ins Hotel hatten einfliegen lassen. RB führte damals die Tabelle noch an, rutschte nach dem 0:2 bei den Hessen und dem 2:2 am vergangenen Samstag daheim gegen Borussia Mönchengladbach mit einem Punkt Rückstand auf die Bayern aber auf den zweiten Platz ab.

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Yussuf Poulsen (RB Leipzig): In der ersten Hälfte hat uns das Feuer gefehlt. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, die wir in den zweiten 45 Minuten abstellen konnten. Wir haben Gladbach dann mehr unter Druck gesetzt, auch indem wir das Anschlusstor schnell gemacht haben. Zur Galerie
Yussuf Poulsen (RB Leipzig): "In der ersten Hälfte hat uns das Feuer gefehlt. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, die wir in den zweiten 45 Minuten abstellen konnten. Wir haben Gladbach dann mehr unter Druck gesetzt, auch indem wir das Anschlusstor schnell gemacht haben." ©

„Wenn wir nach einer durchwachsenen Saison Elfter wären, würde so ein Friseurbesuch wahrscheinlich weniger interessieren“, meinte Werner. „Ich glaube aber nicht, dass der Friseurbesuch die Leistung am nächsten Tag beeinflusst hat und der Grund für unsere Niederlage in Frankfurt war.“ Im DFB-Pokal-Achtelfinale müssen die Sachsen an diesem Dienstag erneut in Frankfurt antreten.

Werner: "In Topspielen mehr laufen als der Gegner"

Mit Blick auf die Münchner und den Tabellendritten Borussia Dortmund, der zwei Punkte hinter den Leipzigern liegt, sagte Werner, dass die beiden Vereine im Einzelspieler-Vergleich noch einmal eine höhere Qualität als RB Leipzig hätten, „auch wenn diese bei uns mittlerweile auch schon sehr hoch geworden ist. Wir müssen, wie schon in den ersten Bundesliga-Jahren, in diesen Topspielen mehr laufen und mehr kämpfen als der Gegner. Sonst können wir nicht gewinnen.

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