20. Februar 2019 / 10:41 Uhr

Nagelsmann: Rangnick ist ein Grund für Wechsel zu RB Leipzig

Nagelsmann: Rangnick ist ein Grund für Wechsel zu RB Leipzig

dpa
Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann ist ab der kommenden Saison Chef-Coach bei RB Leipzig. Er freut sich ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit Ralf Rangnick. 
Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann ist ab der kommenden Saison Chef-Coach bei RB Leipzig. Er freut sich ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit Ralf Rangnick.  © imago/Thomas Frey
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Der angehende Trainer von RB Leipzig hat Spekulationen über ein schwieriges Verhältnis zu Ralf Rangnick zurückgewiesen. Der Noch-Hoffenheimer freut sich auf den Austausch und die gute Zusammenarbeit mit dem Leipziger Sportdirektor.

Leipzig (dpa) - Julian Nagelsmann hat Spekulationen über ein schwieriges Verhältnis zu RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick zurückgewiesen. „Dass da Gerüchte aufkommen, ist normal im Fußball-Geschäft, aber das hat nichts mit der Realität zu tun. Ralf ist auch ein Grund, warum ich dorthin gehe“, sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim der „Bild“.

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Der 31-jährige Nagelsmann übernimmt ab der kommenden Saison den Cheftrainer-Posten bei Liga-Kontrahent RB Leipzig, wo derzeit der 60-jährige Rangnick noch in Doppel-Funktion als Coach und Sportdirektor fungiert. Zuletzt hatte es wiederholt Mutmaßungen gegeben, dass das Verhältnis der beiden meinungsstarken und durchsetzungsfähigen Alphatiere schwierig sei und die Zusammenarbeit nicht lange gut gehen werde.

„Wir werden uns sicher auch mal reiben“, sagte Nagelsmann, der schon im vergangenen Sommer bei den Sachsen einen Vierjahresvertrag unterschrieben hatte. „Dass man sich austauschen kann, ist das, was ich liebe. Nur so entwickelt man sich. Ich freue mich total auf die Zusammenarbeit, sie wird sehr, sehr gut.“

Rangnick weist Spekulationen über Abschied von RB Leipzig zurück

Rangnick hatte zuletzt Spekulationen um seinen Abschied aus Leipzig nach dieser Saison beendet. Er habe nicht vor, RB zu verlassen, sagte er. Die Zusammenarbeit mit seinem Wunschtrainer Nagelsmann habe mehr Chancen als Risiken. „In jedem Verein, auch bei uns, ist der Cheftrainer der absolute Chef“, sagte Rangnick. Insofern sei völlig klar, dass Nagelsmann, was das Tagesgeschäft angehe, das Sagen habe. „Aber natürlich werden wir das eine oder andere hinter verschlossenen Türen diskutieren“, sagte Rangnick.

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