08. April 2018 / 14:10 Uhr

RB Leipzig und die Trainerfrage: Hasenhüttl will bleiben und sieht Verein am Zug

RB Leipzig und die Trainerfrage: Hasenhüttl will bleiben und sieht Verein am Zug

dpa
RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl ist bis mindestens 2019 bei den Roten Bullen
Ralph Hasenhüttl hat einmal mehr betont, sich eine Vertragsverlängerung bei RB Leipzig vorstellen zu können. © Archiv
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Vor dem Montagsspiel gegen Bayer Leverkusen hat sich der Trainer des Bundesligisten einmal mehr zur Vertragsverlängerung geäußert. Der Österreicher würde gern an der Pleiße bleiben.

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Leipzig. Trainer Ralph Hasenhüttl hat Klarheit in den Stand der Verhandlungen um einen neuen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig gebracht und seine Bereitschaft für eine Verlängerung deutlich gemacht. „Jetzt ist der Verein am Zug, mir ein Angebot zu unterbreiten“, sagte der 50-Jährige am Sonntag: „Das ist bis jetzt noch nicht passiert.“

Presskonferenz vor dem Heimspiel gegen Leverkusen

🎥 Die Pressekonferenz vor dem morgigen Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen mit unserem Trainer Ralph #Hasenhüttl.

Gepostet von RB Leipzig am Sonntag, 8. April 2018

Hasenhüttl erläuterte in der Pressekonferenz zum Bundesliga-Montagsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen erstmals konkret die Abläufe der bisherigen Zusammenkünfte. „Ich habe im Dezember in dem ersten Gespräch definitiv noch nicht gewusst, wie und in welcher Richtung es irgendwann weitergehen soll hier“, sagte Hasenhüttl. Es war die Zeit, als RB als Dritter aus der Champions League ausgeschieden war. „Drei Monate später sind wir alle, ich auch, eine große Erkenntnis weiter, dass es sehr wohl möglich ist.“

Er kann mit seiner Mannschaft am kommenden Donnerstag beim Rückspiel auswärts gegen Olympique Marseille den Einzug ins Halbfinale der Europa League schaffen. „Mir selbst war es wichtig zu sehen, wie sich die Mannschaft weiter entwickelt. Ob man in der Lage ist, mit meiner und der Arbeit des Trainerteams, die Mannschaft dorthin zu bekommen, dass man auch mit diesen jungen Spielern auf internationalem Niveau mitzuhalten kann.“

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Nun wisse er, dass das möglich sei. „Das habe ich in dem letzten Gespräch mit dem Verein ganz klar so artikuliert“, sagte Hasenhüttl. Sein aktueller Vertrag endet im Juni 2019. Er war im Sommer 2016 vom FC Ingolstadt zum damaligen Erstliga-Aufsteiger nach Leipzig gekommen und hatte RB gleich zur Vizemeisterschaft und in die europäische Meisterklasse geführt.

Der Erfolg schürte auch Spekulationen. Immer wieder wurde Hasenhüttls Name auch im Zusammenhang mit dem FC Bayern genannt, wo er einst als Spieler der zweiten Mannschaft im Einsatz war. Auch als Kandidat bei Borussia Dortmund wurde er gehandelt - schon nach dieser Saison. „Die Probleme, die andere Vereine bei der Trainersuche haben, interessieren uns nicht“, sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am Sonntag bei Sport1. Laut Mintzlaff gab es bisher keiner Angebote. „Die Energie kann sich jeder Verein auch sparen. Das wird ein sehr kurzes Telefonat“, sagte er. Es sei klar, dass RB Leipzig mit Ralph Hasenhüttl in die kommende Saison gehe.

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