09. Februar 2019 / 17:24 Uhr

RB Leipzig und Eintracht Frankfurt trennen sich im Bundesliga-Topspiel 0:0

RB Leipzig und Eintracht Frankfurt trennen sich im Bundesliga-Topspiel 0:0

Anton Zirk
Leipziger Volkszeitung
LEIPZIG, GERMANY - FEBRUARY 09: Timo Werner of RB Leipzig tries to score against goalkeeper Kevin Trapp of Eintracht Frankfurt during the Bundesliga match between RB Leipzig and Eintracht Frankfurt at Red Bull Arena on February 09, 2019 in Leipzig, Germany. (Photo by Boris Streubel/Bongarts/Getty Images
RB Leipzigs Timo Werner scheitert an Frankfurts Keeper Kevin Trapp. © 2019 Getty Images
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RB Leipzig ist im Bundesliga-Topspiel gegen Eintracht Frankfurt nicht über ein torloses Unentschieden hinausgekommen. Die kampfbetonte Punkteteilung reicht zumindest, um den ärgsten Konkurrenten in der Tabelle auf Distanz zu halten.

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Leipzig. RB Leipzig hat den vierten Pflichtspielsieg in Folge verpasst. Gegen Eintracht Frankfurt reichte eine starke Leistung mit reichlich Chancen nicht zu einem Tor. Das 0:0(0:0) hält den ärgsten Verfolger um die Qualifikation zur Champions League aber weiterhin mit fünf Punkten Rückstand auf Distanz.

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Trotz Feldvorteilen und zahlreichen guten Möglichkeiten kam RB Leipzig gegen die SG Eintracht Frankfurt nicht über ein torloses Remis hinaus. Zur Galerie
Trotz Feldvorteilen und zahlreichen guten Möglichkeiten kam RB Leipzig gegen die SG Eintracht Frankfurt nicht über ein torloses Remis hinaus. ©
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Rangnick nimmt im Vergleich zum Einzug ins DFB-Pokalviertelfinale am Mittwoch gegen den VfL Wolfsburg drei Änderungen vor. Nordi Mukiele, Stefan Ilsanker und Timo Werner rücken ins Team. Der formstarke Neuzugang Tyler Adams und Pokal-Siegtorschütze Matheus Cunha müssen weichen. Ibrahima Konaté verpasst die Partie wegen einer Gelbsperre. Taktisch geht mit dem Dreier-Tausch ein Wechsel von Vierer- auf eine Fünferkette einher.

Leipzig hat mehr vom Spiel

RB startet nach drei Pflichtspielsiegen in Folge mit viel Selbstbewusstsein ins Spiel, steht hoch und läuft die Eintracht früh an. Die Frankfurter lassen sich hingegen gewohnt weit nach hinten fallen und setzen in bester "Kick and Rush"-Manier auf Lange Bälle in Richtung Haller, Jovic und Ex-RB-Spieler Ante Rebic.

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(1) Peter Gulacsi: Klasse reagierend bei Kostic-Freistoß, sonst ungeprüft. Note 2. Zur Galerie
(1) Peter Gulacsi: Klasse reagierend bei Kostic-Freistoß, sonst ungeprüft. Note 2. ©

Die erste Chance haben die Roten Bullen nach sechs Minuten: Marcel Halstenberg schlägt von rechts eine Ecke scharf in den Strafraum. Dort schafft sich Stefan Ilsanker gerade noch regelkonform gegen den körperlich unterlegenen Makoto Hasebe Platz, doch sein Kopfball geht deutlich über das Tor von Kevin Trapp.

Kampfbetontes Spiel

In der Defensive werden Mukiele, Ilsanker und Willi Orban immer wieder vom Frankfurter Offensiv-Trio beschäftigt. Die ernstzunehmenden Chancen hat aber RB: Werner wird in Minute 15 nach einem präzisen Schnittstellen-Pass von Sabitzer gerade noch gestört. Fünf Minuten später behindern sich Leipzigs Top-Torschütze und Sturmpartner Yussuf Poulsen gegenseitig bei einer flachen Hereingabe von Lukas Klostermann. Der Ball fliegt unberührt durch den kompletten Strafraum.

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Danach wird es ruppig: Abwehrchef Orban und Konrad Laimer sehen für Kopftreffer gegen Luka Jovic bzw. Martin Hinteregger gelb. Den fälligen Freistoß nach dem Orban-Foul pariert Gulacsi mit einer Flugeinlage. Kurze Zeit später rumpelt es auf der Gegenseite gewaltig. Gelson Fernandes legt im Mittelkreis Diego Demme und wird ebenfalls verwarnt. Nach 35 Minuten hat Sabitzer genug von Mittelfeld-Geplänkel. Der Österreicher verschärft in der Mitte der gegnerischen Hälfte Tempo. Sein Distanz-Schuss rast aber über den Frankfurter Kasten.

0:0 zur Pause

Beim Stand von 0:0 geht es die Pause. Das Bild auf dem Spielfeld bleibt das selbe. Beiden Mannschaften ist anzumerken, dass sie die Partie in erster Linie nicht verlieren wollen. Halstenberg hat nach einer Klostermann-Flanke in Minute 50 die Führung auf dem Kopf und wird dabei tatkräftig von SGE-Torwart Kevin Trapp unterstützt. Der Keeper kommt viel zu spät raus, statt ins leere Tor fliegt der Ball aber über den Querbalken.

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Stefan Ilsanker (RB Leipzig): „Wir haben viel investiert, leider aber nicht den vollen Ertrag mitgenommen. Das ganze Team hat sehr gut nach hinten gearbeitet und wir haben fast nichts zugelassen. Vorn haben wir leider keine unserer vielen hochkarätigen Chancen verwertet. Der Sieg wäre möglich und verdient gewesen – doch auch den Punkt nehmen wir gern mit.“ Zur Galerie
Stefan Ilsanker (RB Leipzig): „Wir haben viel investiert, leider aber nicht den vollen Ertrag mitgenommen. Das ganze Team hat sehr gut nach hinten gearbeitet und wir haben fast nichts zugelassen. Vorn haben wir leider keine unserer vielen hochkarätigen Chancen verwertet. Der Sieg wäre möglich und verdient gewesen – doch auch den Punkt nehmen wir gern mit.“ ©

In der Folge arbeitet RB weiter am Chancenübergewicht. Jedoch scheitert vor allem der nach seiner überstandenen Grippe noch nicht so spritzig wirkende Werner ein ums andere Mal am Abschluss oder dem letzten Pass. Die bis Dato größte Möglichkeit kreiert nach 60 Minuten Orban. Der Ungar lenkt eine Ecke mit der Hacke artistisch Richtung Tor, wo Fernandes auf der Linie klärt. Kurz darauf verhindert das Aluminium den fälligen RB-Treffer. Sabitzer hält kurz vor der Strafraumgrenze drauf, sein Schuss kracht erst an den linken Pfosten und landet danach am Rücken von Kevin Trapp. Der nachsetzende Werner lupft den Ball nur knapp am Tor vorbei.

Schlussoffensive

Mit der Einwechslung von Emil Forsberg für den ausgepumpten Laimer zieht Rangnick die erste Option. Der Schwede wirkt motiviert, braucht aber, um Bindung zum Spiel zu finden. Dagegen ist es einmal mehr Klostermann, der mit einem langen Sprint und einer Flanke die nächste Chance vorbereitet. Im Strafraum bringt Poulsen jedoch keinen Druck hinter den Ball. Nur wenig später trifft der Däne dann eine Werner-Hereingabe nicht richtig und verfehlt das Tor.

Für Werner ist es die letzte Aktion. Matheus Cunha soll für RB den entscheidenden Treffer machen. Doch stattdessen hat Frankfurt den Sieg in Person von Gacinovic auf dem Fuß. Der Joker schiebt einen Konter aber knapp links am Tor vorbei. Kurz danach ist Schluss. RB Leipzig verpasst trotz starker Leistung den Sieg.

RBL: Gulácsi – Klostermann, Orban, Mukiele, Demme, Ilsanker, Halstenberg, Laimer (67. Forsberg), Sabitzer (90+1 Adams) , Poulsen, Werner (84. Cunha)

*SGE: *Trapp – Ndicka, Fernandes, Hasebe, Rode (58., Gacinovic), Hinteregger, Da Costa, Kostic, Haller, Rebic (77. Willems), Jovic

*Schiedsrichter: *Guido Winkmann

Zuschauer: 38.330

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