20. Mai 2018 / 13:32 Uhr

RB Leipzig vergibt keine neuen Dauerkarten

RB Leipzig vergibt keine neuen Dauerkarten

Matthias Puppe, LVZ.de
Leipziger Volkszeitung
Fans von RB Leipzig.
Fans von RB Leipzig. © Sportbuzzer-Archiv
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Fans ohne Dauerkarte müssen bei RB Leipzig weiter auf Tagestickets hoffen.

Leipzig. Bei RB Leipzig wird es in der kommenden Saison keine neuen Dauerkarten geben, bestehende Abotickets könnten lediglich verlängert werden. Das teilte der Verein am Sonntag mit. Es werde in der Sommerpause auch keine Möglichkeit für Abokunden geben, zu ihren bestehenden noch zusätzliche Dauerkarten zu erwerben. Sollte jemand seine Saisonkarte zurückgeben wollen, werden die Plätze dann in Tagestickets umgewandelt. Grund für die Restriktionen sei der anstehende Umbau der Heimspielstätte der Rasenballsportler.

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Die Preise für Dauerkarten sollen indes nicht erneut angehoben werden, hieß es vom Cottaweg. In der vergangenen Saison reichte die Preisspanne von mindestens 180 Euro für Bundesliga-Spiele im Block hinter dem Tor bis zu 980 Euro auf den besten Plätzen im Stadion. Darüber hinaus wurde in der vergangenen Saison eine „Dauerkarte – Plus“, inklusive der ersten drei Europapokalspiele in der Champions League für 240 Euro angeboten. In kommenden Spielzeit kickt RB Leipzig allerdings nicht mehr in der Königsklasse, sondern muss sich erst für die niederrangige Europa League qualifizieren. Alle Details zu möglichen Kombilösungen inklusive DFB-Pokal und europäischem Wettbewerb sollen in der kommenden Woche bekannt gegeben werden.

Blick zurück: Der Bau des Leipziger Zentralstadions

Am 15. April 1955 begannen die Bauarbeiten, am 4. August 1956 wurde es eröffnet. Das Zentralstadion in Leipzig wurde auch als Stadion der Hunderttausend bekannt. Bis zu seinem Abriss im Jahr 2000 sah es zahlreiche hochklassige Fußballpartien und Sportveranstaltungen. Zur Galerie
Am 15. April 1955 begannen die Bauarbeiten, am 4. August 1956 wurde es eröffnet. Das Zentralstadion in Leipzig wurde auch als Stadion der Hunderttausend bekannt. Bis zu seinem Abriss im Jahr 2000 sah es zahlreiche hochklassige Fußballpartien und Sportveranstaltungen. © LVZ Archiv

Den Umbau des heimischen Stadions lässt sich der Bundesliga-Sechste mehr als 35 Millionen Euro kosten. Dabei soll die Zuschauerkapazität von 43.588 auf 52.000 Plätze erhöht werden. Der Fanblock hinter dem Tor wird dabei zum reinen Stehplatzbereich umgebaut. Zudem sollen die Lücken im Oberrang geschlossen werden und zu den bisher 18 VIP-Logen noch weitere 14 hinzukommen. Nicht zuletzt wollen die Verantwortlichen den umgebenen Stadionwall – einstmals zum Zentralstadion gehörend – an zwei Stellen einschneiden lassen, damit RB-Fans leichter ins Stadion gelangen können.