07. August 2022 / 17:34 Uhr

Stotterstart: RB Leipzig mit Problemen beim VfB Stuttgart – Pfosten verhindert Schlimmeres

Stotterstart: RB Leipzig mit Problemen beim VfB Stuttgart – Pfosten verhindert Schlimmeres

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 RB Leipzig schaut hinterher: Die Sachsen sind beim VfB Stuttgart nicht über ein 1:1 hinausgekommen.
RB Leipzig schaut hinterher: Die Sachsen sind beim VfB Stuttgart nicht über ein 1:1 hinausgekommen. © IMAGO/ActionPictures
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RB Leipzig kommt nach der Pleite im DFL-Supercup gegen den FC Bayern nicht über ein Remis zum Bundesliga-Auftakt beim VfB Stuttgart hinaus. Die Sachsen haben zwar mehr Möglichkeiten, aber auch Aluminium-Glück. Eine Lösung für mehr offensive Durchschlagskraft deutet sich an.

RB Leipzig hat einen Stotterstart in die neue Bundesliga-Saison hingelegt. Nach der 3:5-Niederlage im DFL-Supercup gegen den FC Bayern kam der DFB-Pokalsieger auch beim VfB Stuttgart nicht recht in Schwung und musste sich mit einem 1:1 (1:1) begnügen. Dabei hatte Christopher Nkunku schon nach acht Minuten für die Führung der Sachsen gesorgt. Der VfB, der den Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit erst in letzter Minute sicherte, schlug noch vor der Pause durch Naouirou Ahamada zurück (31.). In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs hatte Leipzig Glück, dass ein Schuss von Konstantinos Mavropanos nur an den Pfosten klatschte (45.+4).

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Abhilfe für mehr offensive Durchschlagskraft ist bei den Leipzigern allerdings bereits in Sicht. Mehrere Medien vermeldeten am Sonntag die bevorstehende Rückkehr von Timo Werner. RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff wollte den Abschluss des Transfers vor der Partie in Stuttgart zwar noch nicht bestätigen, gab aber zumindest ein wenig der sonst gelebten Zurückhaltung auf und bestätigte das Interesse am Chelsea-Stürmers. Im Falle einer Verpflichtung wäre Werner der zweite deutsche Nationalspieler, der im WM-Jahr nach Leipzig wechselt. Zuletzt hatte sich der Klub bereits die Dienste von David Raum (TSG Hoffenheim) gesichert.

Der Außenverteidiger gab gegen den VfB sein Debüt und war mit seinem neuen Kollegen in der Anfangsphase das klar spielbestimmende Team. Der frühe Lohn: Nach einem feinen Zuspiel von Dani Olmo tauchte Nkunku frei vor Stuttgarts Torhüter Florian Müller auf - und Deutschlands Fußballer des Jahres versenkte den Ball eiskalt im Netz. RB drückte weiter, ohne zu klaren Chancen zu kommen. Nach rund 20 Minuten war der Offensivwirbel dann allerdings vorerst vorbei. Leipzig drosselte das Tempo und die Platzherren wurden zunehmend selbstbewusster, was den Ausgleich zur Folge hatte. Ahamada traf mit einem Schlenzer aus gut 16 Metern.

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Anschließend begegneten sich beide Mannschaften bis zur Pause auf Augenhöhe. Der Aluminium-Treffer von Mavropanos war die größte Möglichkeit in der Schlussphase des ersten Durchgangs. Auch nach dem Seitenwechsel bot der Außenseiter den Leipzigern Paroli und hielt gut mit. Nach etwa einer Stunde forcierte RB noch einmal seine Bemühungen. Müller entschärfte zwei Versuche von Nkunku stark (66. und 68.) und rettete auch bei einem Kopfball von Willi Orban (72.). Dominik Szoboszlai zielte in der Nachspielzeit zu ungenau (90.+2).