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RB Leipzig will Maxence Lacroix noch nicht aufgeben

Elena Boshkovska
Lotst RB Leipzig Maxence Lacroix doch noch in die Messestadt? © Getty Images

Veränderungen im Kader von RB Leipzig stehen noch auf dem Plan, wie zuletzt der technische Direktor Christopher Vivell durchblicken ließ. Nun hat sich auch Geschäftsführer Oliver Mintzlaff dazu geäußert. Vor allem in Sachen Sabitzer, Halstenberg und Lacroix will er Klarheit haben.

Leipzig. So wirklich von ihm ablassen wollen sie nicht: RB Leipzig ist weiterhin hinter Wolfsburgs Maxence Lacroix her. „Es ist kein Geheimnis, dass es ein Spieler ist, mit dem wir uns beschäftigt haben. Natürlich sind wir mit ihm in Gesprächen, genauso wie mit seinem aktuellen Arbeitgeber Wolfsburg“, sagte RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff gegenüber Sky.

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Einige Umbrüche zu erwarten

Die Wölfe aber wollen ihr Abwehrtalent nicht abgeben. Trotzdem lassen sich die Roten Bullen nicht so einfach abschütteln. „Jetzt schauen wir, ob wir vielleicht doch nochmal die Gespräche aufnehmen können. Wir werden sehen, was bis zum Ende des Transferfensters passiert“, so Mintzlaff. Denn aktuell passiere noch nicht viel auf dem Markt. Vier Wochen haben die Messestädter noch Zeit, um ihren Zug zu machen.

DURCHKLICKEN: Die Bilder vom dritten Tag des RB-Trainingslagers

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Auch am dritten Tag des Trainingslagers kamen die Profis von RB Leipzig ordentlich ins Schwitzen.

Dass noch einige Umbrüche im Kader zu erwarten sind, offenbarte bereits Christopher Vivell, technischer Direktor von RB Leipzig. „Wir haben aktuell viel Qualität und sind natürlich auch sehr breit in der Qualität. Es wird sicherlich noch zu Veränderungen kommen“, sagte er am Rande des Testspiels gegen den HSC Montpellier (1:2). Rein rechnerisch sollten diese Veränderungen aber eigentlich Abgänge sein. Das Ziel, wie Oliver Mintzlaff erklärt, sei: „Idealerweise besteht eine Kadergröße aus 21 plus den Torhütern. Daher haben wir aktuell noch einen zu großen Kader.“

Kandidaten hierfür gibt es einige, zwei davon sind Marcel Halstenberg und Marcel Sabitzer. Die Zukunft des Kapitäns bei RB Leipzig ist noch ungewiss. Sein Vertrag geht bis 2022 und eigentlich kann er es sich auch vorstellen, seine Karriere auch außerhalb von Leipzig weiterzuführen.

Mintzlaff: "Ungern Spieler ablösefrei ziehen lassen"

Doch Mintzlaff und der Bundesliga-Vizemeister wollen ihn doch lieber behalten: „Sabi ist unser Kapitän, der großartiges für uns geleistet hat und unseren Klub. Daher wäre es schön, wenn Marcel Sabitzer bei uns bleibt, er hat noch ein Jahr Vertrag“, sagte der Geschäftsführer gegenüber Sky.

Also doch lieber verlängern statt verkaufen? Ein klares Signal habe es bislang in keine Richtung gegeben. Dennoch wolle man die Gespräche mit ihm und seinem Berater aufnehmen. Denn zumindest eines ist eindeutig, und zwar: „Wir wollen ungern Spieler ablösefrei vom Hof ziehen lassen“, betonte Mintzlaff im Sky-Gespräch.


Eine ähnliche Situation hat RB Leipzig im Fall von Verteidiger Marcel Halstenberg. „Auch Marcel ist ein Spieler, der vieles für unseren Klub geleistet hat. Er ist schon viele, viele Jahre bei uns. Wir haben ihm eine Vertragsverlängerung angeboten, die er so erstmal nicht akzeptiert hat. Auch hier werden wir mit ihm und seinem Berater sprechen, wie wir grundsätzlich weitermachen“, erklärte Mintzlaff die Lage.

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