22. Dezember 2020 / 09:54 Uhr

RB Leipzigs Angelino selbstsicher: "Wir können die Bayern vor Probleme stellen"

RB Leipzigs Angelino selbstsicher: "Wir können die Bayern vor Probleme stellen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Angelino hat mit RB Leipzig noch viel vor.
Angelino hat mit RB Leipzig noch viel vor. © Getty Images
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Angelino gehört zu den Spielern der Stunde bei RB Leipzig. Der Spanier ist ehrgeizig und sieht die Messestädter auf gutem Weg, dem deutschen Fußball-Platzhirsch Bayern München langsam aber sicher ernsthaft Schwierigkeiten bereiten zu können.

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Leipzig. Außenverteidiger Angelino möchte mit RB Leipzig nach einer bisher fast perfekt verlaufenen Saison möglichst bald den Angriff auf Titelverteidiger FC Bayern München starten. Er sei überzeugt, „dass wir die Bayern inzwischen wirklich vor Probleme stellen können. Ich hatte schon früh im Spiel das Gefühl, 'hier geht heute was'. Als Spieler merkt man das schnell. Wir waren sehr passsicher, gut in den Zweikämpfen, die Bayern mussten auch mal hinterherlaufen“, sagte Angelino im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag) in Bezug auf das 3:3 im direkten Vergleich.

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„Wir sind selbstbewusst genug, um auch an Orten wie München unser Ding durchzuziehen. Mit jedem erfolgreichen Spiel wächst das Selbstvertrauen, und Rückschläge werfen uns nicht mehr so einfach um“, fügte der 23 Jahre alte Spanier hinzu.

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Den größten Unterschied zwischen Bayern und Leipzig sieht er im Kader. „Schauen Sie, wer den Bayern im Spiel gegen uns alles gefehlt hat. Kimmich, ein ganz wichtiger Mann. Oder Davies mit seinem Tempo. Tolisso war auch nicht dabei, Gnabry kam erst später rein. Dafür haben dann andere Weltklasseleute gespielt. Solch eine Qualität und Tiefe haben nur ganz wenige Mannschaften auf der Welt“, erläuterte er.

Angelino gehört zu den Spielern der Stunde bei RB Leipzig. In 19 Pflichtspielen der laufenden Saison traf er siebenmal, legte weitere fünf Treffer auf. Lediglich in einer Partie stand er nicht auf dem Platz, aus Gründen der Belastungssteuerung. Das schmeckte dem Energiebündel gar nicht. "Ich kann es nicht leiden, zuzuschauen. Das musste ich während meiner Karriere lange genug. Ich möchte immer auf dem Platz stehen. In jedem Spiel, in jeder Minute", sagt der Verteidiger, der zugibt, "ziemlich sauer" auch Coach Julian Nagelsmann gewesen zu sein. "Für mich ist das immer noch was Besonderes." Seit rund einem Jahr weilt der Spanier auf Leihbasis bei den Messestädtern. Im kommenden Sommer ist sein endgültiger Wechsel von Manchester City zu RB geplant. Hier bekommt er nach eigener Aussage "so viel Spielzeit wie noch nie in meiner Karriere".