25. September 2020 / 10:45 Uhr

RB Leipzigs Mintzlaff zu Transfers: Wirtschaftskrise bisher nicht spürbar

RB Leipzigs Mintzlaff zu Transfers: Wirtschaftskrise bisher nicht spürbar

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
RB Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff.
Oliver Mintzlaff hatte mit mehr wirrtschaftlichen Einschränkungen auf dem Transfermarkt gerechnet. © GEPA pictures
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Hat die Corona-Pandemie das Transferverhalten der Fußballclubs verändert? Nicht so wirklich, meint RB Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff, der anderes erwartet hatte. Seinen eigenen Club sieht er noch weit weit entfernt von Größen wie Bayern München.

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Leipzig. RB Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff ist überrascht über die Kaufkraft vieler Fußball-Vereine während der Corona-Pandemie. „Wir merken bei unseren Verhandlungen in diesem Transferfenster nicht, dass der Markt so sehr ins Stocken geraten ist. Auch wenn unser eigenes Budget sehr wohl den wirtschaftlichen Einschnitten der Pandemie angepasst ist: Bei den generellen Preisen, Ablösesummen und Gehältern am Markt ist eine Wirtschaftskrise bisher nicht spürbar“, sagte Mintzlaff in einem Interview der „Freien Presse“ (Freitag). Der RB-Vorstandsvorsitzende betonte: „Das hatte ich – ehrlich gesagt – anders erwartet.“

Er sehe eine sehr große „finanzielle und inhaltliche Lücke“ zwischen RB und dem deutschen Rekordmeister FC Bayern. Außerdem sagte er über die Münchner: „Ich finde es fast schon diffamierend, in welche Ecke der FC Bayern gestellt wird. Der Verein macht seit vielen Jahren einen guten Job. Wer die Bayern kritisiert, der sollte erst einmal vor seiner eigenen Haustür kehren“, meinte der 45-Jährige und fügte an: „Wenn aber die anderen Clubs nicht in der Lage sind, eine gute Rückrunde zu spielen, dann darf man nicht die kritisieren, die es geschafft haben.“