27. September 2020 / 13:26 Uhr

RB Leipzigs Damen erreichen zweite Runde im DFB-Pokal - Phoenix ausgeschieden

RB Leipzigs Damen erreichen zweite Runde im DFB-Pokal - Phoenix ausgeschieden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
RB Leipzig – 1. FFC Niederkirchen (DFB-Pokal Frauen)
Die Damen von RB Leipzig setzen sich gegen den 1. FFC Niederkirchen durch: Ein 2:0 bedeutet den Einzug in die 2. Runde. © Alexander Prautzsch
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Runde eins: Check! Die Damen von RB Leipzig setzen sich gegen den 1.FFC Niederkirchen durch. Regionalligist Phoenix Leipzig musste sich allerdings gegen Erfurt geschlagen geben.

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Leipzig. Durch einen hart erkämpfen, aber hochverdienten Sieg stehen die Frauen von RB Leipzig in der 2. Runde des DFB-Pokals. Am heimischen Cottaweg bezwangen sie den Zweitliga-Mitaufsteiger 1. FFC Niederkirchen mit 2:0 (1:0).

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Früh zeichnete sich ab, dass es ein Geduldsspiel für die RBL-Frauen werden würde: Der Gegner verteidigte sehr defensiv und kompakt. Bei jeder Balleroberung schlugen die Gäste das Spielgerät sofort hoch und weit nach vorne in der Hoffnung, eine der beiden Angreiferinnen bedienen zu können. Die Leipzigerinnen hatten deutlich mehr Ballbesitz, kamen gegen eine vielbeinige Abwehr aber nur zu wenigen Abschlüssen. Lea Mauly verzog knapp (11. Min.), Marlene Müller schoss nicht scharf genug (18.) und Marie-Luise Herrmann zwang die Torhüterin zu einer Glanzparade (33.). Die längst fällig Führung gelang nach einer Verlagerung auf die linke Seite, wo die aufgerückte Außenbahnspielerin Madlen Frank freigespielt wurde, in den Strafraum eindrang und zum 1:0 ins lange Eck vollstreckte.

DURCHKILCKEN: Die Bilder zum Pokalspiel

Die Damen von RB Leipzig erreichen die nächste Runde im DFB-Pokal: Gegen den 1. FFC Niederkirchen gab es einen 2:0-Erfolg. Zur Galerie
Die Damen von RB Leipzig erreichen die nächste Runde im DFB-Pokal: Gegen den 1. FFC Niederkirchen gab es einen 2:0-Erfolg. © Alexander Prautzsch

Nach dem Seitenwechsel rückte Niederkirchen etwas weiter auf, so dass sich RBL etwas mehr Räume boten. Mit hohem Tempo wurden so einige Schnellangriffe auf die letzte Verteidigungslinie der Gäste ausgeführt. Die ersten Chancen durch Frank (54., Torwart-Parade) und Müller (56., rechts am Tor vorbei) waren noch nicht von Erfolg gekrönt. Dann aber wurde Müller mit einem Pass in die Tiefe über halbrechts bedient und traf eine knappe Viertelstunde nach Wiederanpfiff zum beruhigenden 2:0. Niederkirchen steckten nie auf und bemühte sich bis zum Schluss um eine Resultatsverbesserung, kam aber über einige Halbchancen nicht hinaus. Bei den RBL-Frauen wiederum fehlte häufig der letzte Pass, um aussichtsreiche Angriff zum Abschluss zu bringen. RBL-Trainerin Katja Greulich: "Ich bin stolz auf die Mädels. Sie haben alles abgerufen, was sie draufhatten. Wir sind richtig gut ins Spiel gekommen und waren sehr fokussiert. Es hat eine Weile gedauert, bei der Kompaktheit des Gegners die Lücken zu finden. Mit einer geschlossenen Teamleistung und hohem Tempo ist das schließlich gelungen." Martin Scholz

Aufstellung RBL: Schüller - Weilharter, Kaiser, Ringsing (MK) - Gerrits (78. Gaus), Schreiber (78. Misch), Herrmann (40. Reichenbach), Mauly, Frank - Müller (90. Schaller), Fudalla (90. Teubner) Tore: 1:0 Frank (38.), 2:0 Müller (57.) Zuschauer: 287 am Cottaweg

Phoenix raus in Runde 1

Erfurt. Die Regionalliga-Fußballerinnen des FC Phoenix Leipzig haben bei den Liga-Kolleginnen des 1. FFV Erfurt mit 1:3 (0:1) verloren und sind damit bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden.

Die Erfurterinnen erspielten sich ein deutliches Chancenplus, tappten jedoch auch oft in die Abwehrfalle der Gäste. Diese besaßen zudem die erste gute Tormöglichkeit durch Katharina Freitag. Doch diese Chance führte ebenso nicht zum Erfolg wie die dann bis zum 1:0 vergebenen Erfurter Großchancen. In der 26. Minute traf Stefanie Nehlert für die Gastgeberinnen, für die vor allem Katja Groll immer wieder gefährlich, aber nicht treffsicher vor dem Leipziger Tor aufkreuzte.

„Insgesamt sind wir schwer ins Spiel gekommen, auch weil Erfurt einfach eine sehr starke erste Halbzeit hingelegt hat, wir im Rückwärtsgang oft zu langsam waren und uns viele individuelle Fehler unterliefen“, sagte Phoenix-Ersatztorfrau Rena Hoffmann. „Nach der Pause sind wir aber besser in die Partie gekommen.“ So konnte Angelina Lübcke in der 50. Minute sogar den zwischenzeitlichen Ausgleich herstellen, ehe wieder Stefanie Nehlert traf (55.). Den Deckel auf die Partie klappte schließlich Mandy Uhl in der 73. Minute mit dem 3:1. Frank Müller