27. Juli 2018 / 07:10 Uhr

RB Leipzigs Emil Forsberg: Einzelgespräch mit Rangnick und Jet für den spontanen Abflug

RB Leipzigs Emil Forsberg: Einzelgespräch mit Rangnick und Jet für den spontanen Abflug

Anne Grimm
Leipziger Volkszeitung
Emil Forsberg verfolgtes das Spiel von RB Leipzig gegen BK Häcken von der Tribüne aus. 
Emil Forsberg verfolgtes das Spiel von RB Leipzig gegen BK Häcken von der Tribüne aus.  © imago/DeFodi
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WM-Teilnehmer Emil Forsberg ist seit Donnerstag wieder bei RB Leipzig. Doch wie lange? Für das am Freitag startende Trainingslager in Österreich wird er einen Privatjet für den kurzfristigen Abflug zur Verfügung gestellt bekommen.

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Leipzig. Emil Forsberg ist nach der Weltmeisterschaft mit Schweden und seinem verdienten Urlaub am Donnerstag als einer der letzten zu RB Leipzig gestoßen – bald wird er schon wieder weg sein. Doch der Grund ist kein Vereinswechsel, sondern privates Glück: Frau Shanga steht kurz vor der Entbindung ihres ersten Kindes. Familie Forsberg bekommt eine Tochter, soviel steht fest. Der Termin ist am 4. August.

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RB Leipzig - BK Häcken (4:0) ©
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Trainer Ralf Rangnick will seinem Spieler trotz Trainingslager in Österreich die Chance geben, bei der Geburt dabei zu sein. Der 60-Jährige erklärte: „Wir werden schauen, dass wir einen Flieger parat stehen haben, sodass wenn es losgeht, er rechtzeitig nach Hause nach Sundsvall fliegen und dabei sein kann.“ Shanga ruht sich derzeit im erst kürzlich erbauten gemeinsamen Haus in Emils Heimatort aus.

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An der Transferfront sieht Rangnick hingegen keine Gefahr: „Emil hat einen sehr aufgeräumten und erholten Eindruck gemacht“, verriet der Coach über das erste Gespräch nach der Rückkehr seines Mittelfeldspieler. „Ich habe ihm nochmal gesagt, dass es mir für seine Zukunft am liebsten wäre, wenn sich die nächsten fünf Wochen kein Verein meldet, sowie es die letzten fünf Wochen war“, erklärte der 60-Jährige nach dem 4:0-Sieg in der Euro-League-Qualifikation gegen Forsbergs Landsleute aus Schweden, BK Häcken.

Damit RB Leipzig über einen Forsberg-Transfer nachdenken würde, schließlich besitzt der Nationalspieler keine Ausstiegsklausel, müsste im finanziellen Bereich schon sehr viel passieren, erklärte der Sportdirektor und RB-Coach. Etwa 40 Millionen Euro sollen laut Medienberichten die Schmerzgrenze sein. Forsberg selbst ist ein großer Fan von Trainer Rangnick. Erst in der Sommerpause sagte der Schwede in einem Interview über den Coach: „Er ist einer der besten der Welt.“ Klingt nicht nach einem baldigen Abschied.

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