25. September 2020 / 18:11 Uhr

RB-Kicker Emil Forsberg: „Leipzig ist meine zweite Heimat“

RB-Kicker Emil Forsberg: „Leipzig ist meine zweite Heimat“

Elena Boshkovska
Leipziger Volkszeitung
Seit 2015 spielt Emil Forsberg (3.v.l.) schon bei RB Leipzig. Mit seiner Erfahrung möchte er jüngeren Spielern, wie Dani Olmo (li.) oder Lukas Klostermann (2.v.l.), zur Seite stehen.
Seit 2015 spielt Emil Forsberg (3.v.l.) schon bei RB Leipzig. Mit seiner Erfahrung möchte er jüngeren Spielern, wie Dani Olmo (li.) oder Lukas Klostermann (2.v.l.), zur Seite stehen. © Maja Hitij/Getty Images
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Im Interview für RB Leipzig spricht der „alte Hase“ Emil Forsberg darüber, wie er nach sechs Jahren bei den Roten Bullen seine Rolle im Team versteht, was ihm Leipzig bedeutet und wie er mit Neuzugang Alexander Sörloth klar kommt.

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Leipzig. Mit seinen 28 Jahren ist er einer der Ältesten bei RB Leipzig. Nach sechs Jahren ist Emil Forsberg aber nicht nur ein „alter Hase“, sondern will sich auch in einer Vorbildrolle seinen jüngeren Mannschaftskollegen präsentieren. Im Interview für die Roten Bullen sagte er: „Ich erinnere mich noch gut daran, als ich vor knapp sechs Jahren aus Schweden nach Leipzig gekommen bin. Die Umgewöhnung war für mich auch nicht von Beginn an einfach.“ Deshalb wolle er den jungen Spielern nun eine Stütze sein und ihnen helfen, sich gut ins Team einzubringen.

Im Januar 2015 stieß der Stürmer zu RB Leipzig, kam von Malmö. Der Schwede ist nun in seinem sechsten Jahr beim Bundesligisten unter Vertrag. Eigentlich eine Besonderheit, wenn ein Spieler so lange einem Verein treu bleibt. Warum das so ist, erklärt Forsberg mit der Philosophie des Clubs und der Spielart, die ihm gut liege.

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2015 Januar: Forsberg trainiert für RB (@GEPA Pictures) Zur Galerie
2015 Januar: Forsberg trainiert für RB (@GEPA Pictures) ©

Er fühle sich aber auch außerhalb des Vereins wohl in der Messestadt. „Leipzig ist für mich meine zweite Heimat“, betont er. „Hier bin ich zu dem Spieler geworden, der ich heute bin. Hier habe ich so viele schöne Momente erleben dürfen.“ Einer davon sei die Aufstiegsfeier 2016 am Marktplatz. „Diese Emotionen, die vielen Menschen – das war ein Moment, der für immer in meinem Herzen bleiben wird“, erinnert sich der Schwede.

Beim Bundesligaauftakt gegen den 1. FSV Mainz 05 machte der 28-Jährige ein Tor, bereitete ein weiteres vor. „Ich weiß auch, wie gut ich bin, wenn ich in Form bin. Und ich will natürlich auch allen zeigen, dass der alte Emil nie weg gewesen ist“, sagt er rückblickend auf den Start in die neue Saison. Am zweiten Spieltag steht ihm und seiner Mannschaft Bayer 04 Leverkusen gegenüber. „Eine absolute Spitzenmannschaft.“

Auch auf den weiteren Verlauf der Saison blickt er gespannt. „Der Großteil der Mannschaft ist zusammengeblieben und teilweise haben wir uns jetzt mit Neuzugängen verstärkt.“ RB Leipzig gehöre auf jeden Fall zu den Top 5 der Bundesliga und sie wollen in der Königsklasse wieder so weit kommen, wie möglich, sagt der Stürmer.

An seiner Seite ist von nun an ein weiterer Skandinavier. Denn auch Neuzugang Alexander Sörloth soll für Tore sorgen. Dem 24-jährigen Norweger will Forsberg helfen, sich hier zurecht zu finden. „Wenn er Fragen zum Verein oder Leipzig hat, kann er immer zu mir kommen.“ Denn eine Sprachbarriere besteht zwischen den beiden nicht – Sörloth versteht Schwedisch und Forsberg Norwegisch. Sie sollten also gut miteinander klarkommen. Oder? „Wir haben mit unseren Nationalteams bereits einmal gegeneinander gespielt. Da habe ich gegen Norwegen auch ein Tor erzielt. Ich hoffe, das nimmt er mir nicht mehr übel“, lacht RB Leipzigs „alter Hase“.