07. März 2019 / 14:47 Uhr

RB Leipzigs Emil Forsberg mit wenig Hoffnung auf einen Startelf-Einsatz

RB Leipzigs Emil Forsberg mit wenig Hoffnung auf einen Startelf-Einsatz

Anton Zirk
RB Leipzigs Emil Forsberg darf sich zur Zeit wenig Hoffnungen auf einen Einsatz in der Startelf machen. 
RB Leipzigs Emil Forsberg darf sich zur Zeit wenig Hoffnungen auf einen Einsatz in der Startelf machen.  © dpa
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RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick hat vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Augsburg über die Personalsituation in seiner Mannschaft gesprochen. Mittelfeld-Star Emil Forsberg droht erneut die Zuschauerrolle.

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Leipzig. RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick kann im Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky) wie schon in den vergangenen Wochen fast aus dem Vollen schöpfen. Abgesehen von Diego Demme, der noch immer mit den Folgen eines grippalen Infekts kämpft und den längerfristig verletzten Dayot Upamecano, Amadou Haidara sowie Emile Smith Rowe sind alle Spieler an Bord. Hinter Top-Stürmer Yussuf Poulsen steht nach muskulären Problemen in der Trainingseinheit am Mittwoch noch ein kleines Fragezeichen.

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Der Überfluss an einsatzfähigen Spielern, macht die Situation für die Reservisten im Team nicht leichter. Neben Profis wie Jean-Kevin Augustin oder Marcelo Saracchi, die in Rangnicks Plänen derzeit ohnehin keine große Rolle zu spielen scheinen, droht sich auch Mittelfeld-Star Emil Forsberg einmal mehr nach seiner Rückkehr mit einem Platz auf der Bank anfreunden zu müssen: "Zu dem Emil, der er vor den Hüftproblemen war, fehlt noch ein bisschen", räumte der RB-Coach in der Pressekonferenz am Donnerstag ein. Derzeit mangele es dem genesenen Schweden vor allem an Durchsetzungsfähigkeit.

Schwere Situation für Forsberg

Forsberg selbst fällt es, so Rangnick, schwer, diese ungewohnte Situation zu akzeptieren. Helfen könne er dem 27-Jährigen jedoch nur bedingt: "Mir ist klar, dass Emil nun in erster Linie Spiele braucht. Auf der anderen Seite haben wir keine Spiele, in denen wir ihn einfach mal so auflaufen lassen können, so lange es andere gerade gut machen." Die Reservisten müssten im Training zeigen, dass sie es genauso gut oder sogar besser können und sich so ihre Chance erarbeiten. Als Vorbild könnten dabei Yussuf Poulsen und Konrad Laimer herhalten.

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Sehr positiv beurteilt Rangnick auch die Entwicklung von Winterneuzugang Amadou Haidara, der im Training unter der Woche mit Dynamik und Spielwitz geglänzt hatte: "Es ist für uns sehr erfreulich, mit welcher Spielfreude er dabei ist, wenn man bedenkt, dass er vier Monate weg war. Er ist im Moment körperlich in einer guten Verfassung. Wir müssen nur schauen, dass wir nicht übereifrig sind."

Kein Haidara-Einsatz vor der Länderspielpause

Ähnlich wie bei Upamecano und Smith Rowe kommt auch für den 21-Jährigen ein Einsatz vor der Länderspielpause Ende März wohl noch nicht in Frage. Im Spiel am Samstag gegen Augsburg erwartet Rangnick wie schon beim hart umkämpften 1:0-Auswärtserfolg in Nürnberg einen defensiven Gegner: "Wir haben das Spiel gegen Dortmund gesehen. Ich gehe davon aus, dass sie sich an dieser Partie orientieren werden. Wir stellen uns also darauf ein, das ein oder andere dickere Brett zu bohren." Nach einer Niederlage und zwei Unentschieden soll im vierten Liga-Heimspiel der Rückrunde unbedingt ein Sieg her: "Wir haben den Anspruch, zu gewinnen."

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