15. April 2019 / 09:20 Uhr

RB Leipzigs Jesse Marsch wird neuer Trainer bei RB Salzburg

RB Leipzigs Jesse Marsch wird neuer Trainer bei RB Salzburg

Guido Schäfer und Matthias Roth
Leipziger Volkszeitung
Jesse Marsch beerbt Marco Rose in Salzburg.
Jesse Marsch beerbt Marco Rose in Salzburg. © GEPA Pictures
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Von New York über Leipzig nach Österreich: Jesse Marsch, aktuell Co-Trainer unter Ralf Rangnick zieht im Sommer weiter. Sein neuer Club: RB Salzburg. Dort wird er der Chef sein.

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Leipzig. Er wurde bereits heiß gehandelt, jetzt ist es gewiss: Jesse Marsch wird neuer Trainer beim FC Red Bull Salzburg. Der bisherige Co-Trainer von RB Leipzig wechselt im Sommer nach Österreich und folgt dort auf Marco Rose. Der Leipziger übernimmt Borussia Mönchengladbach. „Wir freuen uns, dass wir sehr rasch einen Nachfolger für Marco Rose gefunden und damit frühzeitig Klarheit für die kommende Saison geschaffen haben", kommentierte Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund die Entscheidung. "Jesse Marsch ist ein Trainer, mit dem wir unseren eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen werden. Seinen Werdegang und seine Entwicklung haben wir in den letzten Jahren intensiv verfolgt und waren immer wieder im Austausch. Wir sind sowohl fachlich als auch menschlich restlos von ihm überzeugt. Er kennt unsere Philosophie sowie unsere Art, Fußball zu spielen, sehr gut.“

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Marsch war im vergangenen Jahr mit seiner Familie von Red Bull New York nach Leipzig gewechselt. „Ich habe meine Entscheidung, nach Europa zu gehen, in keiner Sekunde bereut, habe keine Zeit für Heimweh. Meine Zukunft liegt hier in Europa“, sagte der US-Amerika zu Beginn des Jahres. „Ich freue mich sehr und fühle mich auch geehrt, dass ich als nächster Trainer für diesen tollen Klub arbeiten darf. Ich werde alles dafür tun, die äußerst erfolgreiche Arbeit in Salzburg weiter fortzusetzen", so Marsch am Montag nach dem Bekanntwerden seines Wechsels. "Das ist eine neue Herausforderung für mich und ich bin bereits voller Vorfreude auf diese Aufgabe. Aber bis es so weit ist, habe ich mit RB Leipzig noch viel zu tun, um die Saison bestmöglich abzuschließen. Darauf konzentriere ich mich voll und ganz, bevor dann mein neues Kapitel beim FC Red Bull Salzburg beginnt.“

Fans sagen "Nein zu Marsch"

In Leipzig übernimmt bekanntlich im Sommer Julian Nagelsmann den Trainerjob von Ralf Rangnick und bringt seinen eigenen Co-Trainer mit. Marsch war ohnehin für einen Chefposten vorgesehen. „Das ist der Plan, das muss der Plan sein“, erklärte der 45-Jährige selbst über seine Karriere. Sein Vertrag in Leipzig war noch bis 2020 gültig. RB bleibt im neuen Kontrakt enthalten, Laufzeit, Arbeitsort und Gehalt dürften angepasst werden.

Marsch ist bei den Salzburger Fans nicht unumstritten. Am vergangenen Wochenende war beim Heimspiel gegen Sturm Graz ein Spruchband mit der Aufschrift „Nein zu Marsch“ zu lesen. Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund bestritt bei Sky zudem ein Mitspracherecht seines Leipziger Kollegen Ralf Rangnick. "Rangnick hat mit Salzburg nichts zu tun. Darüber kann ich nur schmunzeln“, sagte er.

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