04. November 2019 / 18:11 Uhr

RB Leipzigs Julian Nagelsmann vor dem Zenit-Spiel: "Erfolg ist kein Besitz"

RB Leipzigs Julian Nagelsmann vor dem Zenit-Spiel: "Erfolg ist kein Besitz"

Anton Zirk
Leipziger Volkszeitung
Vor dem Champions-League-Spiel Zenit St. Petersburg - RB Leipzig. Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann spricht in der Pressekonferenz.
Vor dem Champions-League-Spiel Zenit St. Petersburg - RB Leipzig. Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann spricht in der Pressekonferenz. © dpa
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RB Leipzig will am Dienstagabend gegen Zenit St. Petersburg einen wichtigen Schritt Richtung Champions-League-Achtelfinale machen. Trotz oder gerade wegen zuletzt überragender Ergebnisse mahnt Trainer Julian Nagelsmann zur Konzentration.

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St. Petersburg. RB Leipzig grüßt vor dem vierten Spieltag in Champions-League-Gruppe G vom Platz an der Sonne. Beim Auswärtsspiel am Dienstag (18:55 Uhr) gegen den direkten Verfolger Zenit St. Petersburg soll die Tür zum Achtelfinale weit aufgestoßen werden. Helfen könnte unter anderem der Schwung aus den beiden Kantersiegen im Pokal gegen den VfL Wolfsburg und gegen Mainz in der Liga.

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Abschlusstraining von RB Leipzig vor dem Rückspiel gegen Zenit St. Petersburg am 4. November 2019. Zur Galerie
Abschlusstraining von RB Leipzig vor dem Rückspiel gegen Zenit St. Petersburg am 4. November 2019. © Picture Point
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Trainer Julian Nagelsmann mahnte in der Pressekonferenz am Montagabend jedoch zur Konzentration: "Erfolg ist kein Besitz. Den gibt es nur zur Miete und die muss man alle drei Tage bezahlen. Die Jungs dürfen gern das Vertrauen mitnehmen, aber wir müssen auf dem Gaspedal bleiben."

Laimer will mehr

Einer, der weiß, wie es geht und es in den vergangenen Wochen besonders deutlich unter Beweis gestellt hat, ist Konrad Laimer. Der 22-Jährige forderte wie sein Trainer trotz einer angsteinflößenden Torbilanz von 14:1 in den letzten beiden Spielen vollen Einsatz: "Es fällt nicht schwer, auf dem Boden zu bleiben. Wir haben gezeigt, was wir leisten können. Wir haben aber auch gesehen, dass es ein paar Mal nicht geklappt hat. Wir brauchen eine ähnlich gute Leistung, damit wir die Punkte einfahren können."

In St. Petersburg bittet Julian Nagelsmann die Jungs von RB Leipzig in diesen Minuten zum Abschlusstraining vor dem morgigen UEFA Champions League-Auftritt.

Gepostet von Sportbuzzer Leipzig Fußball am Montag, 4. November 2019

Laimer hatte gegen Mainz und Wolfsburg vor allem offensiv überzeugt, bewertete seine Leistung jedoch mit einer gehörigen Portion Understatement: "Es hat sich nicht alles geändert. Ich wusste schon immer, was ich kann und arbeite jeden Tag hart, ob im Training oder Spiel. In den letzten Spielen ist es gut gelungen, aber ich weiß, dass ich noch mehr kann."

Spielt Zenit offensiver?

Kontrahent Zenit erwartet der österreichische Nationalspieler im eigenen Stadion etwas offensiver als beim 2:1-Heimerfolg der Roten Bullen in Leipzig: "Ich kann zwar nicht in die Zukunft schauen. aber ich glaube schon, dass sie ein bisschen mehr machen müssen. Sie müssen genau so gewinnen wie wir."

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RB Leipzig - Zenit St. Petersburg (2:1) Zur Galerie
RB Leipzig - Zenit St. Petersburg (2:1) ©

Ein Schlüssel zum Erfolg wird gegen St. Petersburg erneut die Bewachung von Artjom Dsjuba sein. Der russische Topstürmer dürfte vor heimischer Kulisse auf Tore brennen: "Er ist eine Wucht und kann die Bälle sehr gut behaupten und weiterleiten. Wir haben ihn im Hinspiel gut verteidigt. Das gilt es wieder abzurufen“, gab Laimer die Marschroute vor.

Kollektiv ist gefordert

Diese Meinung teilte vor dem richtungsweisenden Duell um den Einzug ins Achtelfinale auch Nagelsmann. Der Coach nimmt dabei die komplette Mannschaft in der Pflicht: "Es ist nicht leicht, ihn im direkten Duell zu verteidigen. Deshalb muss man die Bälle auf ihn unterbinden."

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Wieder zurückgreifen kann der 32-Jährige am Dienstag auf Ademola Lookman. Fehlen werden dagegen wie erwartet Kapitän Orban (Kniereizung), Ibrahima Konaté (Probleme am Hüftbeuger) und Patrik Schick (Knöchelprobleme). Tyler Adams und Hannes Wolf werden nach ihren langwierigen Verletzungen Schritt für Schritt integriert, kommen jedoch gegen Zenit noch nicht in Frage. Marcelo Saracchi ist wegen eines Infekts nicht mit nach Russland geflogen.

Nkunku oder Forsberg

Dem zuletzt geschonten Emil Forsberg machte Nagelsmann zwar Hoffnung auf einen Startelf-Einsatz. Eine Garantie gebe es jedoch nicht, auch weil Vertreter Christopher Nkunku gegen Mainz absolut zu überzeugen wusste. Die Entscheidung werde erst nach dem Abschlusstraining am Dienstagabend fallen.

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