04. Mai 2021 / 19:00 Uhr

RB Leipzigs Konrad Laimer: "War schon immer so, dass ich nicht verlieren konnte"

RB Leipzigs Konrad Laimer: "War schon immer so, dass ich nicht verlieren konnte"

Elena Boshkovska
Leipziger Volkszeitung
Wolfsburg - RB Leipzig / Fussball DFB Pokal Wolfsburg, 01.11.2019, Volkswaren Arena, Fussball, DFB Pokal, 2.Rd. , VfL Wolfsburg vs. RB Leipzig 1:6 0:1 , Tor für Leipzig zum 0:4. Im Bild v.l.: Torschütze Konrad Laimer 27, RB Leipzig, Marcel Halstenberg 23, RB Leipzig und Yussuf Poulsen 9, RB Leipzig, Torjubel. , DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video. , *** Wolfsburg RB Leipzig Football DFB Cup Wolfsburg, 01 11 2019, Volkswaren Arena, Football, DFB Cup, 2 Rd , VfL Wolfsburg vs RB Leipzig 1 6 0 1 , Goal for Leipzig to 0 4 In the picture v l Goalscorer Konrad Laimer 27, RB Leipzig , Marcel Halstenberg 23, RB Leipzig and Yussuf Poulsen 9, RB Leipzig , Goal Jubel , DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi video ,
RB Leipzigs Konrad Laimer ist nach einer langen Verletzungspause wieder da und will in Zukunft alles tun, um solchen Verletzungen vorzubeugen. © Picture Point
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Ananas auf Pizza, Nutellabrot mit oder ohne Butter und Kevin Kampls besonderes Talent: In einem Video hat RB Leipzigs Konrad Laimer Fragen von Fans beantwortet. Dabei wurde schnell klar: Der Österreicher hat einen unbändigen Siegeswillen, will Titel holen und alles dafür tun, nie wieder so lange auszufallen.

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Leipzig. Es hat 250 Tage und sehr viel Geduld gebraucht, aber RB Leipzigs Konrad Laimer steht wieder im Kader der Roten Bullen. Zwar hat es bislang noch nicht für einen Einsatz gereicht, aber der erste wichtige Schritt zur Rückkehr auf den Platz ist getan. „Jetzt geht’s los“, sagt er in einem Video des Bundesligisten und leitet damit eine Fragerunde ein. Fans konnten unter dem Hashtag #AskKonni ihre Fragen per Kurznachrichtendienst Twitter an den Mittelfeldspieler stellen.

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Konrad Laimer…

… über seine Anfänge bei RB Leipzig. „Meine Anfangszeit war relativ einfach, denn ich kannte schon einige Spieler. Ich konnte mich schnell integrieren, habe nie wirklich lange gebraucht, um Anschluss zu finden. Mittlerweile verstehe ich mich mit Sabi [Anm. d. Red: Marcel Sabitzer], mit dem Kevin [Anm. d. Red: Kevin Kampl] und mit dem Tschauni [Anm. d. Red: Philipp Tschauner] am besten.“

DURCHKLICKEN: Konrad Laimer bei RB Leipzig

Konrad Laimer spielt bei RB Leipzig im zentralen Mittelfeld Zur Galerie
Konrad Laimer spielt bei RB Leipzig im zentralen Mittelfeld ©

… über die Aktivitäten in seiner Reha-Zeit: „Es ist immer schwierig, wenn man verletzt ist. Vor allem, wenn man so lange Zeit fehlt. Es waren schwierige Tage dabei. Man probiert, sich irgendwie abzulenken. Und mit der Corona-Pandemie war es auch nicht wirklich leicht, weil ich viel zu Hause sein musste und nicht viel machen konnte. Ich habe mal Playstation gespielt oder mal Spiele mit meiner Freundin. Ansonsten gab es nichts Spezielles, das ich in dieser Zeit neu entdeckt habe. Ich bin einfach froh, dass es jetzt wieder bergauf geht, ich auf einem guten Weg bin und bald wieder auf dem Platz stehen kann.

… über die Bedeutung von Fußball: „Fußball macht mir unmenschlich viel Spaß und ich bin froh, dass ich es so weit geschafft habe. Ich will jeden Tag besser werden und gebe jeden Tag alles dafür. Es war schon immer so, dass ich nicht verlieren konnte und wollte, egal, ob im Training, im Spiel oder daheim im Garten gegen irgendjemanden.“

… über seine Motivation, zu gewinnen: „Ich brauche keine besondere Motivation, es geht um den Wettkampf, ums Gewinnen. Wenn ich auf dem Platz stehe, will ich gewinnen, egal gegen wen.“

… über seine sportlichen Ziele: „Ich will auf jeden Fall noch den einen oder den anderen Titel gewinnen. Und auf jeden Fall nach einer so schlimmen Verletzung, bestenfalls nie wieder so eine Verletzung haben. Aber das kann man nicht beeinflussen. Aber so viel wie ich beeinflussen kann, werde ich alles dafür tun, dass ich nie mehr so lange ausfalle.“

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… darüber, welchen Beruf er gewählt hätte, wenn er nicht Fußballer geworden wäre: „Ich habe absolut keine Ahnung. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht. Aber wahrscheinlich irgendetwas im Sport.“

… darüber, wie es ist, im gleichen Haus mit Nordi Mukiele, Amadou Haidara, Benjamin Henrichs und Dominik Szoboszlai zu wohnen: „Wir wohnen ja nur fast im gleichen Haus. Die vier sind im Haus Nummer 13 und ich bin in der Elf. Ich bin also noch ein bisschen separiert. Wir sehen uns tatsächlich nicht so oft, außer wenn wir zufällig gleichzeitig mit dem Auto in die Tiefgarage fahren. Ansonsten ist es ganz entspannt. Oder wenn einer mal kein Auto hat, kann ein anderer ihn zum Training mitnehmen. Bis jetzt sehe ich nur Vorteile.“

… über seinen schönsten Moment mit RB Leipzig: „Bisher, denke ich, war es der Weg ins Champions-League-Halbfinale. An den werde ich mich sicherlich noch lange erinnern.

… über seinen Musikgeschmack: „Ehrlich gesagt, höre ich so ziemlich alles. Ab und zu ist es Hip-Hop, ab und zu ist es Deutschrap, dann wieder einfach nur Popmusik im Radio. Ich habe nicht die eine Musikrichtung, die ich bevorzuge. An einem Tag ist es die Musik, an einem anderen wieder andere. Ich bin da relativ offen.“

… über die Geheimnisse seiner Teamkollegen: „Es ist zwar kein großes Geheimnis, aber Kevin Kampl ist ein super Sänger. Er hat schon oft gezeigt, dass er auf jeden Fall entertainen kann und gut auf einer Bühne ist. Also hoffe ich, dass da noch mal etwas von ihm kommt.“

Zudem verriet der Österreicher...

… seine Lieblingsserie: „Peaky Blinders.“
… welchen Fußballer er als Kind besonders mochte: „Steven Gerard.“
… was er von Ananas auf Pizza hält: „Muss nicht sein.“
… wie er sein Nutellabrot isst: „Ohne Butter.“
… ob er lieber Jeans oder Jogginghose trägt: „Jogginghose.“
… ob er noch Kontakt zu Timo Werner hat: „Ja, den habe ich noch.“