06. März 2019 / 16:48 Uhr

RB Leipzigs Leihspieler Emile Smith Rowe: "Ich schaue zu Mesut Özil auf"

RB Leipzigs Leihspieler Emile Smith Rowe: "Ich schaue zu Mesut Özil auf"

Anton Zirk
RB Leipzigs Neuzugang Emile Smith Rowe.
RB Leipzigs Neuzugang Emile Smith Rowe stellte sich am 6. März 2019 den Fragen der Sportjournalisten im Trainingszentrum am Cottaweg. © Dirk Knofe
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Leihspieler Emile Smith Rowe arbeitet nach Leistenproblemen auf seinen ersten Auftritt für RB Leipzig hin. Am Mittwoch stellte sich das englische Offensiv-Talent aber erstmal offiziell vor und sprach über seine ersten Eindrücke in der Messestadt sowie Vorbild Mesut Özil.

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Leipzig. Seit Ende Januar gehört Emile Smith Rowe bereits zum Kader von RB Leipzig. Eine Leistenverletzung aus der Hinrunde bremst den Leihspieler vom FC Arsenal jedoch bisher aus. Am Mittwoch wurde der 18-Jährige offiziell vorgestellt. Die wichtigste Frage, wann er erstmals das Trikot der Roten Bullen überstreifen wird, konnte Smith Rowe dabei noch nicht beantworten: "Ich habe niemanden gefragt und konzentriere mich einfach darauf, wieder fit zu werden." Er wolle sich keinen Druck machen: "Wenn ich mich nicht fit fühle, werde ich nicht spielen. Ich riskiere es nicht. Das würde meine Verletzung noch schlimmer machen."

Vorbild Mesut Özil

Selbst ein Leipzig-Intermezzo ohne Einsatz wäre für ihn kein Beinbruch: "Sollte ich am Ende der Saison nicht gespielt haben, wäre das nicht wirklich ein Problem für mich. Ich denke, hier her zu kommen, ist unabhängig davon eine großartige Erfahrung für mich." Trotz der unklaren Prognose hofft das Talent auf Einsatzzeit: "Ich möchte natürlich spielen. Deswegen bin ich ja hergekommen. Ich arbeite hart mit den Trainern und bekomme dann hoffentlich bald ein paar Bundesligaminuten."

Smith Rowe, der bereits seit seinem neunten Lebensjahr für die Gunners spielt, outete sich als Fan von Mesut Özil: "Ich schaue sehr zu ihm auf. Als ich das erste Mal zu den Profis kam, konnte ich nicht glauben, dass er da ist. Er gibt mir Ratschläge und hilft mir sehr." Wie der ehemalige deutsche Nationalspieler, sieht sich auch der junge Brite im zentralen offensiven Mittelfeld: "Als ich jünger war, war ich ein Flügelspieler. Aber meine Hauptpositionen sind auf der acht und der zehn."

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"Best Buddy" Tyler Adams

Den Start abseits des Platzes habe ihm ein anderer Winterneuzugang erleichtert: "Am besten verstehe ich mich mit Tyler Adams. Unsere Appartements liegen nebeneinander. Wir schauen uns um und gehen auch gemeinsam essen." Leicht sei es fern der Heimat dennoch nicht immer: "Es war ein großer Schritt für mich, jetzt allein zu leben. Das ist manchmal hart. Ich vermisse meine Familie sehr, aber meine Eltern besuchen mich alle zwei Wochen."

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Die Gerüchte, dass es bereits einen Deal zwischen RB und dem FC Arsenal über einen Verbleib Smith Rowes Verbleib nach der Saison gebe, dementierte nach Coach Ralf Rangnick übrigens auch der Spieler selbst: "Es gibt keine Abmachung." Neben seiner körperlichen Fitness wolle er nun erstmal an seinen Sprachkenntnissen arbeiten: "Ich habe zwei bis drei Deutsch-Stunden pro Woche. Es ist schwierig, aber am Ende der Saison kann ich es hoffentlich besser."

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