18. Oktober 2019 / 09:54 Uhr

RB Leipzigs Physiotherapeut Alexander Sekora für ein Spiel gesperrt

RB Leipzigs Physiotherapeut Alexander Sekora für ein Spiel gesperrt

Anton Zirk
Leipziger Volkszeitung
Physiotherapeut Alexander Sekora wurde von der UEFA für eine Champions League-Partie gesperrt. 
Physiotherapeut Alexander Sekora wurde von der UEFA für eine Champions League-Partie gesperrt.  © GEPA pictures
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Es dürfte ein Novum in der Champions League sein. Nach seiner roten Karte beim Heimspiel gegen Olympique Lyon hat die Uefa RB Leipzigs Physiotherapeuten Alexander Sekora für ein Spiel gesperrt.

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Leipzig. Die Uefa hat RB Leipzigs Physiotherapeuten Alexander Sekora für ein Champions-League-Spiel gesperrt. Das berichtet RBLive! am Freitagmorgen und zitiert den europäischen Fußballverband: „Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer hat beschlossen, den RB-Leipzig-Physio Alexander Sekora für ein Uefa-Wettbewerbsspiel zu sperren, an dem er ansonsten teilnehmen würde, weil er wiederholt gegen die Anweisungen des Schiedsrichters protestiert hatte.”

Schiedsrichter liefert keine Begründung

Die Entscheidung sei am Donnerstag gefällt worden. Referee Antonio Mateu Lahoz hatte Sekora bei der 0:2-Heimniederlage gegen Olympique Lyon mit einer Roten Karte bedacht. Der Bullen-Physio war in der Schlussphase nach einem nicht geahndeten Foul an Marcel Halstenberg aufgesprungen und hatte gemeinsam mit anderen RB-Mitarbeiten einen Freistoß gefordert. Nach Angaben des 47-Jährigen habe er sich dabei jedoch nicht mehr als ein Abwinken zu Schulden kommen lassen.

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Eine Begründung, warum ausgerechnet Sekora sanktioniert wurde, lieferte der Schiedsrichter nicht. Auch Julian Nagelsmann hatte der Schiedsrichter zuvor die gelbe Karte gezeigt und mit einem Platzverweis gedroht. Der Coach zeigte nach dem Spiel wenig Verständnis und kritisierte unter anderem die Kommunikation des Referees.

Sekoras Strafe ist derweil wohl eine Premiere. Bis zur Entscheidung der Uefa am Donnerstag war unklar, ob und wie der Physiotherapeut nachträglich sanktioniert wird. Auch eine Geldstrafe stand im Raum. Es ist davon auszugehen, dass Sekora seine Sperre bereits am kommenden Mittwoch (18.55 Uhr) im Heimspiel gegen Zenit St. Petersburg absitzen wird.

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