20. Januar 2019 / 15:22 Uhr

RB Leipzigs Poulsen nach Niederlage gegen BVB: "Wir waren die bessere Mannschaft"

RB Leipzigs Poulsen nach Niederlage gegen BVB: "Wir waren die bessere Mannschaft"

Anton Zirk
Leipziger Volkszeitung
Yussuf Poulsen war mit dem Ergebnis gegen den BVB nicht einverstanden.
Yussuf Poulsen war mit dem Ergebnis gegen den BVB nicht einverstanden. © imago/DeFodi
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Yussuf Poulsen war am Sonntagvormittag bei "Wontorra – der Fußball-Talk" auf Sky zu Gast. Der Stürmer von RB Leipzig äußerte sich zur Auftaktniederlage gegen Dortmund, Matchwinner Axel Witsel und Timo Werner.

RB Leipzigs Yussuf Poulsen hat sich am Sonntag nach der 0:1-Niederlage gegen Borussia Dortmund kritischen Fragen gestellt. In der TV-Sendung "Wontorra – der Fußball-Talk" bei Sky äußerte sich der 24-Jährige unter anderem zur Pleite, Timo Werner und seiner eigenen Zukunft. Ursprünglich war neben Moderator Jörg Wontorra, Ex-Bundesligastürmer Jan Aage Fjörtoft, sowie den Journalisten Uli Köhler, Frank Hellmann und Lutz Wöckener auch Ralf Rangnick als Gast vorgesehen. Der Trainer der Roten Bullen hatte seinen Besuch jedoch aus terminlichen Gründen abgesagt und wurde durch Poulsen vertreten. Wir haben die wichtigsten Aussagen des Dänen gesammelt.

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Zum Rückrundenauftakt:

"Einen Tag später tut es immer noch weh, vor allem die Art und Weise, wie wir verloren haben. Dortmund wird nach dem Spiel etwas starkgeredet. Ich finde, wir waren die bessere Mannschaft. Die ersten 20 Minuten war es nicht so. Danach haben wir das Spiel dominiert, und hatten die besseren Chancen."

Zur eigenen Leistung gegen den BVB:

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"Gestern war ich sehr oft in der Vorlagenrolle. Ich habe viele Hochkaräter vorbereitet. Wir haben zusammen die Chancen rausgespielt. Vielleicht sind Timo (Werner, Red.) und ich nicht in die guten Abschlusspositionen gekommen wie sonst, aber eben andere."

DURCHKLICKEN: Das Gastspiel des BVB in Leipzig im Januar 2019

RB Leipzig - Borussia Dortmund (0:1) Zur Galerie
RB Leipzig - Borussia Dortmund (0:1) ©

_Über Axel Witsel:   _

"Er macht vorn wie hinten alles. Er macht Spielaufbau, er schießt die Tore. Er ist einer der besten Spieler der Saison und macht Dortmund sehr stark."

Zum Meisterschaftsrennen zwischen dem BVB und Bayern München:

"Beide sind gut genug, um mit 1:0 gegen uns zu gewinnen. Gegen Hoffenheim sah Bayern sehr stark aus. So habe ich sie in dieser Saison noch nicht gesehen. Das Duell um die Meisterschaft ist noch nicht entschieden."

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Zum Ausscheiden in der Europa League

"Wir sind in der Europa League nicht mit unserer Leistung zufrieden, hatten aber auch ein bisschen Pech. Aber am Ende waren wir nicht gut genug. Für uns als Spieler war das schon schlimm. Eine Blamage würde ich es nicht nennen."

Zur eigenen Zukunft:

"Ich weiß nicht, ob Leipzig meine Endstation ist. Ich habe noch viele Jahre vor mir, aber ich schaue nicht gern weit in die Zukunft. Ich genieße den Moment und setze mir kurzfristige Ziele. Im Moment passt alles perfekt. Vielleicht wird das in der Zukunft mal nicht so sein. Dann muss ich etwas Anderes probieren."


Zu Timo Werners Zukunft:

"Wir machen natürlich in der Kabine ein paar Scherze darüber. Das ist aber seine Entscheidung, ob er verlängert. Wir können ihm da nicht helfen. Natürlich hoffen wir, dass er bleibt. Ob etwas Anderes für ihn besser ist, das muss er einschätzen."

Zu Ralf Rangnicks Taktikversessenheit:

"Das finde ich gut. Das Taktische finde ich am Fußball sehr interessant. Es schön, zu sehen, wie kleine Details entscheiden können."

DURCHKLIKEN: Die Stimmen zum Spiel

Lukas Klostermann (RB Leipzig): „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, hatten dann aber in der zweiten Halbzeit mehr Zugriff. 

Der Ball wollte leider einfach nicht rein und letztlich hat uns das Matchglück gefehlt, um einen verdienten Punkt mitzunehmen.“ Zur Galerie
Lukas Klostermann (RB Leipzig): „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, hatten dann aber in der zweiten Halbzeit mehr Zugriff. Der Ball wollte leider einfach nicht rein und letztlich hat uns das Matchglück gefehlt, um einen verdienten Punkt mitzunehmen.“ ©

Zur Rotation:

"Wir brauchen die Rotation. Kurz vor dem Jahreswechsel stand ich drei Mal in sechs Tagen über 90 Minuten auf dem Platz. Zu Weihnachten konnte ich dann nicht mehr stehen, lag fast nur auf der Couch und mein kleiner Bruder musste mir die Geschenke auf den Schoß legen."

In der Rubrik "Was wäre wenn?" sagte Poulsen zum Abschluss unter anderem, dass er gern mal mit US-Rapper Kanye West auf der Bühne stehen würde und plant, irgendwann zu studieren.

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