02. Dezember 2019 / 11:40 Uhr

RB Leipzigs Timo Werner in seiner Entwicklung „noch nicht am Ende“

RB Leipzigs Timo Werner in seiner Entwicklung „noch nicht am Ende“

dpa
Timo Werner hat unter Trainer Julian Nagelsmann den nächsten Schritt nach vorn gemacht und sich in Ballannahme und Positionsspiel verbessert. 
Timo Werner hat unter Trainer Julian Nagelsmann den nächsten Schritt nach vorn gemacht und sich in Ballannahme und Positionsspiel verbessert.  © GEPA pictures
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Er trifft und trifft und trifft. Timo Werner glänzt in dieser Saison mit Toren am Fließband und nahezu durchweg konstanten Leistungen. Großen Anteil an der Weiterentwicklung des Angreifers hat Trainer Julian Nagelsmann.

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Leipzig. Dass Timo Werner neulich den Kürzeren zog, passt so gar nicht zu seinem aktuellen Lauf. Als sein Club RB Leipzig einen weiteren Spieler für sein E-Sports-Team suchte, wollte Werner dem Vernehmen nach auch an der Konsole das rot-weiße Trikot tragen. Doch die Mannschaft entschied sich gegen den Fußball-Nationalspieler und betraute Diego Demme mit der Aufgabe. Der Kapitän sei einfach der bessere Zocker, hieß es.

In der realen Welt hat Werner diesen Rückschlag gut verkraftet. Der 23-Jährige trifft derzeit, wie er will - und ist deshalb selbst ein wenig ratlos. „Wenn ich wüsste, woran es liegt, wäre es einfach. Wir spielen in dieser Saison deutlich offensiver und zielstrebiger nach vorn. Da sind Tore zwangsläufig“, sagte Werner.

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Mit 13 Toren aus 13 Liga-Spielen steht der Stürmer so gut da wie nie zuvor in seiner Karriere. Optimistische Träumer sind schon dabei, diese Quote auf die gesamte Saison hochzurechnen. Mit dann 34 Toren wäre Werner der beste Torschützenkönig seit 1977. Selbst der famose Robert Lewandowski hat bisher ein Maximum von „nur“ 30 Toren in der Statistik stehen. Diesen Fantasien will sich Werner nicht hingeben. Lieber konzentriert er sich auf seine tägliche Arbeit und darauf, noch besser zu werden. Denn sein Limit hat der Schwabe laut seinem Trainer längst nicht erreicht. „Wenn Timo weiter aufmerksam zuhört, wird er sich in einigen Bereichen noch verbessern. Das kann ich versprechen. Seine Entwicklung ist noch nicht am Ende“, betonte Julian Nagelsmann.

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Dabei hat Nagelsmann in seinen gut fünf Monaten in Leipzig Werner bereits deutlich weiterentwickelt. Sein Tempo ist zwar weiterhin die herausragende Eigenschaft des Stürmers, doch er ist nicht mehr allein darauf beschränkt. Werner hat sich nicht nur technisch in der An- und Mitnahme des Balles verbessert. Er gestaltet zudem sein Positionsspiel auf dem Platz deutlich variabler.

Dazu gehört, dass er auch schon mal in der eigenen Hälfte als Balleroberer zu finden und mehr ins Spiel der Mannschaft eingebunden ist. „Timo sieht in seinen Aktionen nicht mehr nur den Abschluss“, erklärte Nagelsmann. Heißt: Werner versteht sich auch als Zwischenstation und nicht immer als Ende einer Offensiv-Aktion. Fünf Tore hat er in der Liga bereits vorbereitet. Am Ende der Saison dürfte der 29-malige Nationalspieler in dieser Statistik erstmals zweistellig sein. Beispielhaft für den neuen Werner war das jüngste Spiel in der Champions League. Dort bereitete er in der sechsten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich mit einer butterweichen Flanke vor - und jubelte danach, als hätte er selbst getroffen. Und spätestens dann war auch seine vorerst geplatzte Karriere als Konsolen-Virtuose vergessen.

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