25. Oktober 2020 / 11:18 Uhr

RB Leipzigs Trainer Nagelsmann zufrieden mit Startelf-Debüts von Kluivert und Sörloth

RB Leipzigs Trainer Nagelsmann zufrieden mit Startelf-Debüts von Kluivert und Sörloth

Elena Boshkovska
Leipziger Volkszeitung
Während Justin Kluivert nach 65 Minuten vom Platz geht, darf Alexander Sörloth durchspielen. Gemeinsam haben sie aber eines: Den Startelf-Einsatz bei RB Leipzigs Sieg gegen Hertha BSC.
Während Justin Kluivert nach 65 Minuten vom Platz geht, darf Alexander Sörloth durchspielen. Gemeinsam haben sie aber eines: Den Startelf-Einsatz bei RB Leipzigs Sieg gegen Hertha BSC. © Boris Streubel/Matthias Hangst/Getty Images/Montage
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RB Leipzig holt einen 2:1-Heimsieg gegen die Hertha aus Berlin und darf eine weitere Woche an der Tabellenspitze verweilen. Ihr Startelf-Debüt feiern gleich zwei Neuzugänge gegen die Alte Dame. Alexander Sörloth und Justin Kluivert sind von Anfang an gegen die Hauptstädter auf dem Rasen.

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Leipzig. Startelf-Debüts für Alexander Sörloth und Justin Kluivert: Die Neuzugänge von RB Leipzig stehen im Bundesligaspiel gegen Hertha BSC von Anpfiff an auf dem Rasen. Sörloth darf durchspielen, für Justin Kluivert geht es nach 65 Spielminuten auf die Bank. Die beiden sind in einer 3-4-3-Kontellation mit Emil Forsberg zusammen für den Angriff verantwortlich.

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Das Trio hat aber noch Abstimmungsbedarf. Man merkt, dass sie nicht oft miteinander gespielt haben. Vor allem Sörloth hat Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Dennoch ist Trainer Julian Nagelsmann mit seinem Einsatz zufrieden. „Sörloth hat es fürs Debüt ordentlich gemacht, hat ganz gut attackiert, hat ein paar Rückbälle gut abgelegt und zwei, drei sehr gute Chancen eingeleitet“, bewertet der Bullen-Coach das Spiel des Neuzugangs.

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Ein hartes Stück Arbeit für RB Leipzig: Dank eines Elfmeter-Treffers von Marcel Sabitzer gewannen die Jungs von Julian Nagelsmann mit 2:1 gegen Hertha BSC. Zur Galerie
Ein hartes Stück Arbeit für RB Leipzig: Dank eines Elfmeter-Treffers von Marcel Sabitzer gewannen die Jungs von Julian Nagelsmann mit 2:1 gegen Hertha BSC. ©

Als Yussuf Poulsen in der 65. Minute eingewechselt wird, kommt auch der Norweger wieder besser ins Spiel rein. „Wenn Poulsen dabei ist, ist es noch einen Tick einfacher. Er ist eben ein zweiter großer Zielspieler vorne.“ Außerdem unterstütze er viel im Mittelfeld und auch im Anlaufen. „Er gibt sehr viel Gas und deshalb ist es mit ihm immer etwas leichter“, sagt Nagelsmann. Die dänisch-norwegische Doppelspitze sieht er künftig als eine Option.

Sörloth selbst konzentriert sich dabei auf das große Ganze. „Das wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. Das ist auch mein persönliches Ziel mit dem Verein, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen“, sagt der 24-Jährige. „Hoffentlich komme ich dann auch zu einem eigenen Tor.“

„Spielzeit hat Spaß gemacht“

Auch mit Justin Kluiverts Debüt ist er zufrieden. „Man hat in der ersten Halbzeit schon gesehen, dass er Qualitäten im Zweikampf hat. Gegen Mittelstädt hat er sich in ein paar Situationen durchgesetzt und damit bin ich sehr zufrieden“, so der Coach über den 21-Jährigen. In der zweiten Halbzeit habe er aber etwas körperlich abgebaut, „weil er einfach lange nicht gespielt hat“, so der Trainer.

„Für einen so jungen Kerl und sehr wenigen Trainingseinheiten mit der Mannschaft war sein Debüt absolut in Ordnung.“ Nagelsmann ist zuversichtlich, dass der junge Niederländer dem Team in Zukunft gut weiterhelfen wird. „Er gibt uns durch seine Spielart eine weitere taktische Komponente.“

Auch der 21-Jährige selbst ist zufrieden mit seinem ersten Startelfeinsatz zufrieden: „Ich bin sehr glücklich, Teil dieser Mannschaft zu sein.“ Er habe sich sehr über sein Debüt in der Startaufstellung gefreut, sagte er nach dem Heimsieg. „Die Knappe Stunde Spielzeit hat Spaß gemacht und ich freue mich schon auf den nächsten längeren Einsatz.“