17. August 2018 / 16:30 Uhr

RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick ließ Viktoria Köln „ausführlich beobachten“ 

RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick ließ Viktoria Köln „ausführlich beobachten“ 

dpa
Wird in Köln wohl von Beginn an spielen: Stürmer Timo Werner.
Wird in Köln wohl von Beginn an spielen: Stürmer Timo Werner. © dpa
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Trainer Rangnick wird die Belastung gleichmäßig verteilen und gegenüber der Partie in Craiova einige Veränderungen vornehmen: So wird Nationalspieler Timo Werner von Beginn an auflaufen. 

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Leipzig. Eine perfekte Vorbereitung auf den Bundesliga-Knaller gegen Borussia Dortmund ist es nicht, für den letzten Schritt in die Europa League muss RB Leipzig eine stressige Reise in die Ukraine machen. Nach dem problemlosen Einzug in die Playoff-Runde mit einem 14-köpfigen Mini-Kader treten die Sachsen nur drei Tage vor ihrem Bundesliga-Auftakt kommende Woche bei FK Sorja Luhansk an. Zuvor muss das Team von Ralf Rangnick im DFB-Pokal die Aufgabe am Sonntag bei Viktoria Köln (15.30 Uhr/Sky) lösen. „In den letzten Jahren haben wir uns nicht gerade als pokaltauglich erwiesen, uns immer vorzeitig verabschiedet“, sagte Rangnick am Freitag.

Er nimmt den „Regionalligisten mit Drittliga-Potential“ sehr ernst: „Wir haben den Gegner ausführlich beobachtet, wissen, dass einige Spieler verletzungsbedingt fehlen, dennoch treffen wir auf eine sehr erfahrene Mannschaft, die in der Offensive viele Qualitäten hat.“

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Der Einsatz von Timo Werner ist geplant, aber noch nicht fix. „Ob er 90 Minuten spielen wird, muss man sehen. Wir wollen keine Verletzung riskieren“, betonte Rangnick. Der Nationalstürmer trainierte am Freitagnachmittag nach seiner Rückenblockade individuell und soll am Samstag ins Mannschafts-Abschlusstraining einsteigen. Mit Dayot Upamecano, Konrad Laimer sowie Torhüter Péter Gulácsi will Rangnick frische Kräfte bringen.

Nur Torhüter Yvon Mvogo muss trotz seiner Klasse-Vorstellung in Craiova wieder zuschauen. Rangnick hat sich auf eine Torhüter-Rotation festgelegt: Gulácsi spielt in Liga plus Pokal, Mvogo in der Europa League. Der Schweizer hatte RB in Rumänien mit Glanztaten vor Schlimmerem bewahrt. „Es gibt noch genug Kleinigkeiten, die wir unbedingt noch besser machen müssen“, sagte Rangnick.

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Das Training von RB Leipzig vom 17. August 2018 Zur Galerie
Das Training von RB Leipzig vom 17. August 2018 © Sylvio Hoffmann/Kollektiv Lumen
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Die Playoff-Aufgabe in der Ostukraine wird für RB knifflig. Ein Mini-Kader reicht da nicht, immerhin gewann der ehemalige UdSSR-Meister (1972) in der Vorsaison daheim gegen Hertha BSC mit 2:1, wurde erst durch ein 0:2 in Berlin gestoppt. „Der Gegner hat nichts zu tun, als täglich zu trainieren“, meinte Rangnick. Zudem liegt das Duell inmitten einer strapaziösen Dreifach-Belastung, drei Tage vor dem Bundesliga-Auftakt in Dortmund. Fünf Spiele in 14 Tagen. Hinzu kommen die ungewöhnlichen Umstände der Reise, denn wegen des politischen Konflikts in der Ostukraine trägt Luhansk seine Heimspiele seit der Saison 2014/15 entweder in Saporischschja oder Lwiw aus.

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Rangnick wollte das Craiova-Spiel schnell abhaken: Das Wichtigste war für ihn das Weiterkommen und dass „keiner angeschlagen oder verletzt ist. Ab jetzt wird es anders, spielen wir jeden dritten Tag, im Moment haben wir 17 Feldspieler plus Massimo Bruno, da müssen wir sehen, dass wir es gut verteilen“, meinte der Trainer.

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