08. Februar 2019 / 15:52 Uhr

RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick will "Big Points" gegen Eintracht Frankfurt

RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick will "Big Points" gegen Eintracht Frankfurt

Anton Zirk
Leipziger Volkszeitung
Ralf Rangnick 
Ralf Rangnick  © dpa
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RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick lässt trotz einiger Ausfälle und einem DFB-Pokalspiel in den Knochen gegen Eintracht Frankfurt keine Ausreden gelten – im Topspiel sollen unbedingt die nächsten Punkte für die Champions League her.

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Leipzig. RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick muss im Topspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) neben den längerfristig verletzten Amadou Haidara, Emile Smith Rowe und Dayot Upamecano auch weiterhin auf Kevin Kampl verzichten. Der Slowene laboriert laut Rangnick an Folgeerscheinungen seines Zehenbruchs aus der Hinrunde, die unter anderem durch Fehlbelastungen aufgetreten seien: "Wir müssen jetzt schauen, dass wir ihn für die gesamte restliche Saison fit kriegen. Deswegen haben wir beschlossen, dass es keinen Sinn macht, ihn bei 70 oder 80 Prozent trainieren und spielen zu lassen", sagte Rangnick in der Pressekonferenz vor dem Frankfurt-Spiel. Wegen einer Gelb-Sperre muss der 60-Jährige auch den Ausfall von Innenverteidiger Ibrahima Konaté kompensieren. Stürmer Timo Werner steht hingegen nach einer überstandenen Grippe wohl wieder im Kader.

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DFB-Pokalspiel in den Knochen

Zusätzlich zu den Personalsorgen müssen die Roten Bullen das anstrengende Pokalspiel gegen Wolfsburg verkraften. Der 60-jährige Coach will den 1:0-Sieg jedoch nicht als Ausrede für Samstag gelten lassen: "Das wussten wir vorher, dass Frankfurt keine Pokal-Belastung hat. Unsere Mannschaft hat aber gezeigt, wie fit sie ist, dass sie auch in der Lage ist, so ein Spiel unter der Woche rauszuhauen. Jetzt geht es darum, sich gut zu regenerieren und zu schauen, wer sich zu einhundert Prozent erholt hat."Emil Forsberg, der am Mittwoch erneut zu einem Kurzeinsatz gekommen war, rückt dabei immer mehr in den Fokus: "Es wird Tag für Tag besser. Und es ist wichtig, dass er keine Probleme mit der Leiste hat. Ich traue ihm im Moment 45 bis 60 Minuten zu. Ob ich ihn von Anfang an bringe, hängt auch davon ab, welchen Eindruck die anderen machen."

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Frankfurt-Offensive als neue Herausforderung

Dass unabhängig von der Besetzung vor allem gegen Frankfurts Offensive eine große Herausforderung auf seine Mannschaft zukommen wird, weiß natürlich auch Rangnick: "Sebastian Haller ist ein extrem starker Kopfballspieler und Luka Jovic kann fast aus dem Nichts Tore machen, wie es sonst im Moment vielleicht keinem anderen Spieler in der Bundesliga gelingt. Da kann sich ein Verein wie Eintracht Frankfurt glücklich schätzen."

Welche Defensivformation er dem 32-Tore-Angriff um Jovic, Haller und Ante Rebic entgegenstellen wird, wollte Rangnick noch nicht verraten. Dem zuletzt wenig zum Einsatz gekommenen Nordi Mukiele attestierte er zumindest engagierte Trainingsleistungen: "Es ist eine Option, über ihn in der Verteidigung nachzudenken.“

Psychologisch sieht der Coach seine Mannschaft übrigens im Vorteil: "Wir haben fünf Punkte Sprung, Heimspiel und wollen die Partie gewinnen. Das wären absolute Big Points."

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