20. August 2017 / 16:24 Uhr

RB Leipzigs U19 unterliegt dem HSV 1:2 und kann die englische Woche nicht krönen

RB Leipzigs U19 unterliegt dem HSV 1:2 und kann die englische Woche nicht krönen

Stephan Wille
SPORTBUZZER-Nutzer
Die U19 von RB zieht gegen Eintracht Frankfurt in die zweite Runde des DFB-Pokals ein (4) (Christian Modla) - RB-Coach Robert Klauß USER-BEITRAG
Konnte diesmal nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft sein: RB-U19-Coach Robert Klauß. © Christian Modla
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Die Mannschaft von Robert Klauß verliert am Ende verdient gegen den Hamburger SV und kann nicht an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen.

Leipzig. Einen Ligastart nach Maß gelang der U19 letzte Woche gegen Union Berlin mit einem deutlichem 4:1 Heimsieg. Unter der Woche legte die Klauß- Elf mit einem Auswärtssieg bei Hertha BSC Berlin nach und wollte mit einem Heimsieg gegen den Hamburger SV die englische Woche krönen. Die Hamburger kassierten dagegen unter der Woche im Nordderby gegen die U19 aus Wolfsburg eine knappe Heimniederlage, reisten mit drei Punkten, Platz 7 und mit mächtig Wut im Bauch an.

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RB begann schwungvoll und hatte bereits in der 2. Minute die Chance zur Führung. Nicolas Fontaine stand nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte plötzlich allein vor Hamburgs Schlussmann Bennett Philipp Schauer, zögerte aber zu lange, so dass er noch rechtzeitig gestört werden konnte. Die Gäste tauchten zum ersten Mal nach 10. Minuten im Strafraum der Bullen auf und wie. Nach einem Eckball stieg HSV Innenverteidiger Patric Pfeiffer am höchsten und wuchtete seinen Kopfball an die Querlatte, riesen Glück für RB.

Frühe Führung für RB

In der 20. Minute gelang den Jungbullen der etwas glückliche Führungstreffer. Nach einem Eckball steht Naod Pablo Mekonnen frei am langen Pfosten und köpft aus rund 6 Metern auf das HSV Tor. Sein Kopfball wurde direkt vor dem Tor noch so unglücklich abgefälscht, dass Schauer chancenlos war.

Was Pfeiffer auf der einen Seite in der 10. Minute zeigte, wiederholte er in der 36. Minute später auf der anderen Seite. Nach einer RB Freistoßflanke köpfte er bei einem Erklärungsversuch an die eigene Querlatte und hatte Glück, dass der Ball anschließend statt ins Tor über das Tor prallte. Die Aktion war für die Hamburger wohl wie ein Weckruf, denn die Schlussphase der 1. Halbzeit gehörte Ihnen.

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Nach einem Fehlabwurf von RB Torwart Julian Krahl stand am Strafraum Hamburgs Dominic Cyriacks völlig frei. Er schlenzte den Ball gefühlvoll auf den Kasten von Krahl und dieses Mal rettete der Pfosten für RB. In der 40. Spielminute war die RB Defensive im Zentrum zu löchrig, so dass Marco Drawz allein auf Krahl zu lief, nur der RB Schlussmann blieb lange stehen und parierte prächtig.

Schmeichelhafte Pausenführung

Den zweiten Durchgang begannen beide Mannschaften abwartend und das Spieltempo nahm sichtlich ab. Das veranlasste HSV Trainer Daniel Petrowsky nach einer Stunde auf seine Mannen einzuwirken. „Lasst den Ball wieder schneller laufen“ rief er Ihnen zu und seine Jungs hörten auf ihn.

In der 62. Minute konnte Krahl noch einen Schuss von Tobias Fagerström klären, eher er eine Minute später machtlos war. Zunächst scheiterte wieder Fagerström aus rund 10 Metern per Schuss ehe Maximilian Geißen beim zweiten Ball goldrichtig stand und den Abpraller von Krahl verwerten konnte.

HSV immer stärker, Opoku entscheidet die Partie

Die rund 300 Zuschauer sollten in der Schlussphase einen HSV sehen, der zielstrebiger auf den Sieg drängte.

In der 72. Minute war es wieder der emsige Fagerström, der in letzter Sekunde noch von RB Innenverteidiger Dominic Menz gestoppt werden konnte und die nächste HSV Chance liegen ließ. In der 83. Minute wurde aber der Druck der Gäste zu groß. Einen Eckball von Aaron Opoku, der direkt und scharf auf das RB Gehäuse getreten wurde, kann Krahl nicht mehr entscheiden abwehren, so dass die Gäste am Ende jubelten.

Die Nachwuchsbullen verzettelten sich heute in vielen Dribblings, ungenauen Zuspielen, fanden selten zu ihrem Spiel und enttäuschten über weite Strecken. Der HSV nimmt nicht unverdient drei Zähler mit an die Elbe.

Ein enttäuschter Robert Klauß nach dem Spiel:

„Wir sind heute nicht an unsere 100 Prozent ran gekommen, was wir können. Wir waren vor allem nicht griffig, nicht aggressiv genug und sind immer wieder ins hinter treffen geraten.“

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