31. Mai 2021 / 11:41 Uhr

RB Leipzigs Yussuf Poulsen: "Zwei brutal erfolgreiche Jahre" unter Nagelsmann

RB Leipzigs Yussuf Poulsen: "Zwei brutal erfolgreiche Jahre" unter Nagelsmann

Elena Boshkovska
Leipziger Volkszeitung
Poulsen
Yussuf Poulsen hat unter Nagelsmann viel Neues gelernt. © Getty Images
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Stürmer Yussuf Poulsen blickt positiv auf die vergangenen zwei Jahre bei RB Leipzig unter Ex-Trainer Julian Nagelsmann zurück. Laut dem Dänen hat die Mannschaft einen großen Entwicklungsschritt gemacht.

Leipzig. RB-Leipzig-Urgestein Yussuf Poulsen sieht die Zeit unter Trainer Julian Nagelsmann als  „zwei brutal erfolgreiche Jahre“. Dem Kicker (Montag) sagte der Däne, man habe gesehen, dass man mit den Top-Clubs der Welt mithalten könne.  „Diese letzten Schritte zu gehen, um oben mitspielen zu können, sind die schwierigsten. Und da haben wir unter Julian einen sehr großen Entwicklungsschritt gemacht. Wir werden von diesen Jahren auch in der Zukunft sehr profitieren, weil viele Spieler fußballerisch so viel Neues gelernt haben“, sagte der 26-Jährige.

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Poulsen erhofft sich Schub durch Fan-Rückkehr

Dabei dürfte die abgelaufene Saison nicht wirklich seinen Vorstellungen und Wünschen entsprochen haben, da er sich offensiv nicht wirklich in Szene setzen konnte. Seine Torflaute – er hat es in der gesamten Saison auf fünf Bundesligatreffer und elf Tore insgesamt gebracht – erklärt er anders: „Es hängt sehr stark damit zusammen, wie wir Fußball gespielt haben und taktisch aufgestellt waren. Wir haben sehr oft ein System gespielt, in dem der Stürmer dann den Platz freigemacht hat, damit beispielsweise unsere Flügelspieler zu Torchancen kommen.“ Die meisten Tore in der Liga erzielte Marcel Sabitzer (8).

Der Däne spielt schon seit acht Jahren beim sächsischen Bundesligisten und hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2024 verlängert. Wechselgedanken spielten keine Rolle für ihn, wie er im Interview betonte. „Ich habe ein gewisses Standing im Klub, das müsste ich aufgeben. Ich habe ein gut funktionierendes Privatleben, das müsste ich ändern", so Poulsen. Deshalb dürfte sich in absehbarer Zeit auch nichts an seinem Vertragsverhältnis ändern.

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In der kommenden Spielzeit ist mit einer Rückkehr der Fans ins Stadion zu rechnen. Deshalb erhofft sich Poulsen einen Schub in Sachen Leistung. „Wenn das der Fall ist, dann glaube ich, dass es vielleicht noch wilder werden könnte als zuvor. Für uns Spieler ist es leider Alltag geworden, ohne Zuschauer zu spielen.“ Fans dürften aber nicht die einzige Neuigkeit in der bevorstehenden Saison sein. Mit Jesse Marsch kehrt ein Trainer an den Cottaweg zurück, auf den sich Poulsen freut und der wohl wieder einen Fußball einführen wird, der der Spielphilosophie von Ralf Rangnick ähnlicher ist. „Als er hier Co-Trainer war, hat man schon gemerkt, dass er eigentlich eher ein zweiter Cheftrainer ist“, sagte der Däne. Marsch war in der Saison 2018/2019 Co-Trainer bei Ralf Rangnick, ehe er zu Red Bull Salzburg wechselte.

Mit: dpa