17. Dezember 2018 / 14:39 Uhr

RB Leipzigs Ziele vor dem Bayern-Spiel: Kein Platzverweis und Vorjahresausbeute toppen

RB Leipzigs Ziele vor dem Bayern-Spiel: Kein Platzverweis und Vorjahresausbeute toppen

Anne Grimm
Leipziger Volkszeitung
Im Oktober 2017 sah RB Leipzigs Willi Orban schon in der 13. Minute nach einer Notbremse an Arjen Robben die Rote Karte.
Im Oktober 2017 sah RB Leipzigs Willi Orban schon in der 13. Minute nach einer Notbremse an Arjen Robben die Rote Karte. © dpa
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Bloß kein Déjà-vu in München: Dafür darf RB Leipzig im Verfolgerduell am Mittwoch gegen die Bayern nicht „überpacen“, meint Kapitän Willi Orban. Bis zum Jahresende will das Rangnick-Team die gute Bilanz aus der Hinrunde 2017 übertreffen, bangt aber noch um seine Mittelfeldstrategen.

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Leipzig. Sechs Tage, zwei Spiele, am Samstagabend der Ausklang bei der Vereinsweihnachtsfeier in der Baumwollspinnerei: Dann geht’s für RB Leipzig ab in die verdiente Winterpause. Zum Jahresendspurt wartet mit dem Auswärtsspiel am Mittwoch beim Rekordmeister Bayern München noch ein echter Höhepunkt auf die Mannschaft von Ralf Rangnick – wenn da nicht die bitteren Erinnerungen der vergangenen zwei Jahre wären.

Die Allianz-Arena – bisher wahrlich kein gutes Omen für die Rasenballer. Zweimal war die Partie schon in der ersten Halbzeit entschieden, weil sich die Leipziger jedes Mal einen Platzverweis einhandelten. In der Premierensaison bekam Emil Forsberg nach einer halben Stunde wegen einer Grätsche von hinten an Philipp Lahm berechtig Rot, stand es zum Pausenpfiff 0:3.

DURCHKLICKEN: Bilder vom Spiel in München am 28. Oktober 2017

Im zweiten Teil der bayerischen Woche musste RB Leipzig am 28. Oktober bei den Münchnern in der Allianz Arena ran. (@ Imago) (19) Zur Galerie
Im zweiten Teil der bayerischen Woche musste RB Leipzig am 28. Oktober bei den Münchnern in der Allianz Arena ran. (@ Imago) (19) ©
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Im Oktober 2017 sah Willi Orban schon in der 13. Minute nach einer Notbremse an Arjen Robben die rote Karte. Das Spiel konnte beim Stand von 0:2 ebenfalls nach dem ersten Durchgang zu den Akten gelegt werden. Der RB-Kapitän sagt vor dem dritten Anlauf: „Daran denken wir nicht. Wir wollen ein gutes Spiel machen, wissen das Bayern jetzt wieder in die Spur gekommen ist. Aber andere Mannschaften haben es in der Hinrunde vorgemacht, wie sie zu knacken sind. Die Balance muss stimmen, dass wir motiviert sind, aber nicht überpacen.“

Bangen ums Leipziger Mittelfeld – Kampl erleidet Oberschenkelprellung

Wie groß die Chance ist, dem Rekordmeister diesmal im eigenen Stadion Paroli zu bieten und ihn zunächst vom dritten Tabllenplatz zu verdrängen, wird davon abhängen, ob neben dem fehlenden und gelbgesperrten Marcel Sabitzer die beiden Mittelfeldakteure Kevin Kampl und Diego Demme einsatzbereit sind. Demme, der sich zuletzt mit einer Bauchmuskelzerrung herumplagte, spürte auch beim 4:1-Sieg am Sonntag gegen Mainz leichte Schmerzen. „Ich hoffe, dass es nicht allzu schlimm ist und ich am Mittwoch wieder ran kann“, sagte der Leipziger Kilometerschrubber.

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Ob Kevin Kampl nach seinem „Kopftreffer“ gegen die Rheinländer am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist noch ungewiss. Die Folgen des Zusammenpralls wie Sehprobleme und Übelkeit stellten sich nach medizinischen Untersuchungen nicht als schwerwiegend heraus. Doch Kampl holte sich am Oberschenkel zusätzlich einen dicken Pferdekuss sowie eine Prellung. Dass RB die Ausfälle beider Spielgestalter nicht ersetzen kann, war zuletzt bei der 0:1-Pleite in Salzburg zu sehen.

Obwohl der Tabellenvierte durch die lange Europa-League-Qualifikation mit 29 Partien die meisten aller Bundesligisten in den Knochen hat, spürt Yussuf Poulsen vor den Duellen gegen München und Bremen keine Müdigkeit: „Es ist noch etwas drin im Akku, genug Power im Tank, um die letzten zwei Spiele zu schaffen. Ich fühle mich besser in Form, als in den letzten Jahren“, sagt der dänische Nationalstürmer. Nach Abschluss der Hinrunde rangierte RB 2017 übrigens mit 28 Punkten auf Platz fünf. Die Ausbeute hat das Rangnickteam schon jetzt erreicht. Geschäftsführer Oliver Mintzlaff sagt: „Letztes Jahr haben alle gemeint, dass das eine überragende Hinrunde war. Jetzt haben wir noch zwei Spiele. Dementsprechend kann das eine noch bessere Hinrunde werden.“

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