21. August 2022 / 19:21 Uhr

Titelverteidiger schon wieder meisterlich: FC Bayern siegt mit Sieben-Tore-Festival beim VfL Bochum

Titelverteidiger schon wieder meisterlich: FC Bayern siegt mit Sieben-Tore-Festival beim VfL Bochum

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern hat gegen den VfL Bochum ein Schützenfest gefeiert.
Der FC Bayern hat gegen den VfL Bochum ein Schützenfest gefeiert. © IMAGO/kolbert-press
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Der FC Bayern hat dem VfL Bochum nicht den Hauch einer Chance gelassen und mit einem Kantersieg seine Vormachtstellung in der Bundesliga manifestiert. Zu den Torschützen am Sonntag gehörten auch Sadio Mané und Matthijs de Ligt.

Der FC Bayern scheint vor einer weiteren einsamen Saison an der Spitze der Bundesliga zu stehen. Während die vor der Saison als Herausforderer auserkorenen Mannschaften in dieser Spielzeit entweder noch überhaupt nicht in Schwung oder wie Borussia Dortmund am Samstag gegen Werder Bremen schon ins Wanken kamen, demonstrierten die Münchner auch am dritten Spieltag ihre scheinbar unerschütterliche Stärke. Beim VfL Bochum gewann die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann mit 7:0 (4:0), thront folglich weiter ganz oben im Klassement und weist schon 15:1 Tore auf.

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Das Zustandekommen des Sieges bei den Bochumern, die durch die Packung mit weiterhin null Punkten an das Ende des Klassements rutschten, kann man als weiteren Fingerzeig der Bayern an die Konkurrenz betrachten. Erstmals hatte Nagelsmann seine Startelf in dieser Saison verändert. Statt der angeschlagenen Jamal Musiala, Alphonso Davies und Serge Gnabry begannen Leroy Sané, Matthijs de Ligt und Kingsley Coman - das reinrotierte Trio erzielte die ersten drei Treffer der Partie (4., 25. und 33.) und unterstrich damit die qualitativ hohe Breite des Kaders. Den vierten Treffer vor der Pause steuerte Königstransfer Sadio Mané bei (43.). Nach dem Seitenwechsel durfte der Senegalese vom Elfmeterpunkt ran und erhöhte auch 5:0 (59.), ehe ein Eigentor von Cristian Gamboa (69.) und der mittlerweile eingewechselte Gnabry (76.) den Endstand herstellten.

Der Verlauf der Partie am Sonntagnachmittag ist schnell zusammengefasst: Die Bayern erdrückten den VfL, der das vorherige Heimspiel gegen die Münchner im vergangenen Februar noch mit 4:2 für sich entschieden hatten, von Beginn an mit ihrer individuellen und kollektiven Klasse. Während der deutsche Rekordmeister den Ball zirkulieren ließ und immer wieder Lücken in die Defensive der Gäste riss, hechelten die tapferen Platzherren hinterher und leisteten dem Favoriten mit Patzern sogar noch unfreiwillige Mithilfe bei deren Toren.

Los ging es mit Sanés Führung. Der Nationalspieler wurde zum Ende eines stark vorgetragenen Angriffs von Coman in Szene gesetzt und donnerte den Ball aus rund 15 Metern ins Netz. Nach zwei weiteren Sané-Chancen (10. und 20.) sowie einem kurzen Aufbegehren des VfL köpfte de Ligt im Anschluss an eine Ecke von Joshua Kimmich das 2:0. Dem dritten FCB-Treffer ging ein katastrophaler Patzer von Gamboa voraus, so dass Coman den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Beim 4:0 durch Mané sammelte der eben noch als Torschütze aktive Franzose dann seinen nächsten Scorerpunkt der Partie.

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Im zweiten Durchgang schalteten die Bayern ein paar Gänge zurück, gerieten aber nie in Bedrängnis und hätten den Sieg insgesamt sogar noch höher gestalten können. Mehr als drei weitere Treffer sprangen aber nicht heraus. Dem 5:0 ging ein Foul von Saidy Janko an Coman voraus und Mané verwandelten den fälligen Elfmeter sicher. Zehn Minuten später spitzelte VfL-Verteidiger Gamboa den Ball bei einem Rettungsversuch gegen Sané ins eigene Netz. Und auch der inzwischen eingewechselte Gnabry durfte noch einmal ran und setzte mit einem strammen Schuss aus halbrechter Position den Schlusspunkt.

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